In Brunsbüttel hat ein Unbekannter versucht, einen geparkten Skoda sabotiert – indem er die Radbolzen am linken Vorderrad lockerte. Der Fahrer bemerkte die gefährliche Manipulation rechtzeitig, bevor es zu einem Unfall kam.
Der Mann hatte seinen Wagen am Dienstag, 14. Juli 2026, zwischen 16:30 und 17:00 Uhr am Fahrbahnrand der Norderstraße gegenüber einer Werkstatt abgestellt. Als er anschließend losfahren wollte, fiel ihm ein ungewöhnliches Fahrverhalten auf. Bei der Überprüfung der Reifen entdeckte er die gelösten Radbolzen am linken Vorderrad – und erkannte damit die versuchte Sabotage. Da die Manipulation so früh erkannt wurde, entstand kein Schaden.
Am nächsten Tag erstattete der Geschädigte Strafanzeige beim Polizeirevier Brunsbüttel. Die Ermittler prüfen nun, wer für den gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr verantwortlich ist. Gegenüber normalen Vandalismus handelt es sich hier um eine schwere Straftat: Gelöste Radbolzen können zum Radversatz führen und tödliche Unfälle verursachen.
Die Polizei bittet Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen in der Norderstraße gemacht haben oder Hinweise zur Tat geben können, sich unter der Telefonnummer 04852 60240 beim Polizeirevier Brunsbüttel zu melden.