Am Mittwochmorgen schreckten zahlreiche Anwohner in der Hauptstraße in Hausach auf, als an einem durchfahrenden Sattelzug zwei Reifen des Aufliegers mit lautem Knall platzten. Die geplatzten Reifen gerieten sofort in Brand. Der 35-jährige Fahrer löschte das Feuer selbständig mit einem Feuerlöscher.
Die Beamten des Polizeireviers Haslach ermittelten die Ursachen vor Ort. Sie stellten fest, dass der Auflieger ungünstig mit acht Elektromotoren beladen war und erhebliche Mängel an der gesamten Bremsanlage aufwies. Der Reifenwechsel gestaltete sich wegen der 20 Tonnen Ladungsgewicht als problematisch. Nach sieben Stunden mit erheblicher Verkehrsbehinderung in der Stadtmitte konnte der Sattelzug schließlich umgeparkt werden.
Am Donnerstag ordnete das Landratsamt Ortenaukreis an, das Lastwagengespann mit polnischer Zulassung beim TÜV vorzustellen. Die Untersuchung bestätigte die Verdachtsmomente: Sowohl der Sattelauflieger als auch die Zugmaschine wiesen gefährliche Mängel insbesondere an den Bremsen auf. Die Überhitzung der Felgen, verstärkt durch die ungünstige Beladung, führte schließlich zum Platzen der beiden Reifen an der dritten Aufliegerachse.
Glücklicherweise ereignete sich der Reifenschaden bei langsamer Fahrt in der Ortschaft und nicht bei höherer Geschwindigkeit auf der Überlandstrecke. Der Fahrzeughalter muss mit einer Reparatur von etwa 15.000 Euro rechnen. Hinzu kommt ein Bußgeld im niedrigen vierstelligen Bereich. Sollte der Halter den Sattelzug nicht instand setzen, wird ihm die Betriebserlaubnis auf deutschen Straßen entzogen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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