Schief geladener Heuballen-Lkw auf A44 gestoppt

Bild PP Dortmund

Ein aufmerksamer Autofahrer hat die Polizei auf dem Kamener Kreuz der A44 auf einen gefährlich beladenen Lastwagen hingewiesen. Am Donnerstag, dem 29. Oktober, meldete er gegen 13:40 Uhr einen niederländischen Lkw mit Anhänger Richtung Dortmund, von dem mehrere Heuballen zu rutschen drohten.

Polizistinnen und Polizisten der Autobahnpolizei stoppten das Gespann zur Kontrolle. Dabei zeigte sich: Die auf dem Anhänger geladenen Rundballen waren bereits deutlich nach rechts verrutscht. Nur die Spanngurte verhinderten offenbar, dass die Heuballen auf die Fahrbahn fielen.

Bei der Kontrolle entdeckten die Beamten ein zweites Problem: Der Lkw mit seiner Ladung war deutlich zu hoch. Mit einer Gesamthöhe von rund 4,28 Metern überschritt das Gespann die zulässige Höhe um etwa 28 Zentimeter.

Der 50-jährige niederländische Fahrer durfte nicht weiterfahren. Erst nachdem der verantwortliche Transportunternehmer einen weiteren Lastwagen mit Gabelstapler zur Kontrollstelle schickte, konnte ein Teil der Ladung umgeladen und alle Heuballen ordnungsgemäß gesichert werden.

Sowohl gegen den Fahrer als auch gegen das Transportunternehmen wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen erhoben. Der Fahrer entrichtete vor Ort zudem eine Sicherheitsleistung.

Ladung richtig sichern — Fahrzeugmaße beachten

Wer mit schwerer Ladung unterwegs ist, sollte vor der Fahrt prüfen, ob diese ordnungsgemäß gesichert ist und die zulässigen Fahrzeugmaße eingehalten werden. Verrutschte oder herabfallende Ladung gefährdet andere Verkehrsteilnehmer erheblich. Eine Überschreitung der zulässigen Fahrzeughöhe birgt zusätzliche Risiken — etwa an Brücken oder Unterführungen. Eine ordnungsgemäße Ladungssicherung und die Einhaltung der vorgeschriebenen Fahrzeugmaße sind daher entscheidend für die Sicherheit auf den Straßen.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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