Schlaganfall-Patient vergisst lebensnotwendiges Atemgerät im Zug – Bundespolizei und Bahn helfen

(Symbolbild)

Ein Mann vergaß am Dienstag (13. Mai) sein lebensnotwendiges Atemgerät in einem Regionalzug zwischen München und Augsburg. Bundespolizei und Bahnunternehmen sorgten dafür, dass der Schlaganfall-Patient das Gerät noch am selben Tag zurückbekam.

Der Mann war mit einem Regionalexpress von München nach Augsburg gefahren und hatte seinen Koffer im Gepäcknetz zurückgelassen. In dem Koffer befand sich sein Atemgerät, auf das er seit einem Schlaganfall im Februar angewiesen ist.

Als er seinen Verlust bemerkte, wandte er sich an die Bundespolizei in Augsburg und schilderte seine Situation. Ein Beamter erkannte sofort die Dringlichkeit des Falls und kontaktierte das Bahnunternehmen Arverio. Ein Mitarbeiter des Unternehmens fuhr daraufhin zur Abstellanlage des Zuges, fand den Koffer und brachte ihn zur Bundespolizei.

Noch am selben Tag konnte der Schlaganfall-Patient sein lebensnotwendiges Atemgerät bei der Bundespolizei abholen.

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