Nach der Einigung zwischen Deutschland und Frankreich auf eine Aufweichung des für 2035 geplanten Verbrenner-Aus pocht Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) auf Einsparungen von CO2-Emissionen in anderen Bereichen.
Eine konkrete Möglichkeit sieht der Minister beim Schienenbau. Dort solle verstärkt klimafreundlich produzierter Stahl eingesetzt werden, erklärte Schneider am Freitag in Berlin. Wenn die Bahn mit staatlicher Unterstützung mehr recycelten und klimafreundlich hergestellten Stahl beschaffe, entstünden rund 75 Prozent weniger CO2-Emissionen als bei herkömmlich produziertem Stahl.
Mit diesem Ansatz verfolgt Schneider zwei Ziele gleichzeitig: Zum einen soll ein Markt für grünen Stahl entstehen, zum anderen soll die Auslastung deutscher Stahlwerke gesichert werden. «Mir geht es immer auch um Arbeitsplätze in der Transformation», betonte der Bundesumweltminister.
Schneider unterstreicht, dass die Entscheidung, den Verbrennungsmotor schrittweise auslaufen zu lassen, nicht neu ist. Diese sei bereits in der Koalition vereinbart worden – ebenso wie die Notwendigkeit einer Kompensation der Emissionen in anderen Bereichen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.
Autor: dts Nachrichtenagentur