Schockanruf-Betrüger erbeuten fünfstelligen Betrag in Dornstetten

Symbolbild Seniorin am Telefon

In Dornstetten sind Betrüger am Dienstagabend mit einem Schockanruf erfolgreich gewesen: Sie täuschten einem älteren Ehepaar vor, dass dessen Tochter in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt sei, und erbeuteten mehrere tausend Euro Bargeld.

Gegen 18.16 Uhr riefen die Täter die Geschädigten an deren Festnetztelefon an. Sie gaben sich als Polizeibeamte aus und behaupteten wahrheitswidrig, die Tochter sei in einen folgenschweren Verkehrsunfall verwickelt. Um eine drohende Haftstrafe abzuwenden, müssten die Senioren sofort einen hohen Betrag Geld bereitstellen.

Das Ehepaar fiel auf den Betrug herein. Zwischen 19 Uhr und 20.30 Uhr übergaben die Geschädigten einen fünfstelligen Bargeldbetrag an einen Abholer in der Fischwangstraße in Dornstetten, der ihnen zuvor telefonisch angekündigt worden war. Der Mann war komplett in dunkelgrau gekleidet und trug eine Schildmütze.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Sie sucht Zeugen, die am Abend des 28. Juli 2026 zwischen 19 Uhr und 20.30 Uhr verdächtige Beobachtungen im Bereich der Fischwangstraße gemacht haben oder Hinweise zu dem beschriebenen Abholer geben können. Mögliche Zeugen können sich unter der Telefonnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst melden.

Warnung vor Schockanrufen: Die echte Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten oder dazu auffordern, Geld oder Wertsachen herauszugeben. Sie ruft auch niemals unter der Notrufnummer 110 an. Geben Sie am Telefon niemals Auskunft über persönliche und finanzielle Verhältnisse oder andere sensible Daten – legen Sie im Zweifelsfall einfach auf. Übergeben Sie unbekannten Personen niemals Geld oder Wertsachen. Im Verdachtsfall sollten Sie selbst die Polizei unter 110 anrufen oder eine Vertrauensperson hinzuziehen. Suchen Sie die Telefonnummer des örtlichen Polizeireviers selbst im Telefonbuch heraus und wählen Sie die Nummer selbst – nutzen Sie auf keinen Fall die Rückruftaste.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz (Claude von Anthropic) erstellt. Die Daten stammen aus zuverlässigen Quellen, der Text wurde maschinell generiert und redaktionell geprüft.

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