Schockanruf-Betrug in Wuppertal: Seniorenpaar um hohen Geldbetrag gebracht

(Symbolbild)

Am 29. September 2026 kam es in Wuppertal-Barmen zu einem perfiden Betrug. Eine unbekannte Frau rief eine 85-jährige Ukrainerin an und gab sich als deren Pflegerin aus. Sie behauptete, einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht zu haben und benötige einen mittleren fünfstelligen Geldbetrag als Kaution.

Um die Masche glaubhaft zu machen, kündigte die Anruferin an, dass Personen zur Wohnanschrift des Ehepaars kommen würden, um das Geld abzuholen. Gegen 10:06 Uhr hatte der Anruf begonnen. Zwischen 10:00 Uhr und 13:40 Uhr erschienen tatsächlich unbekannte Tatverdächtige mehrfach an der Wohnung und holten Geldbeträge im niedrigen fünfstelligen Bereich ab.

Nach bisherigen Erkenntnissen sprachen die Tatverdächtigen akzentfreies Russisch. Sie werden beschrieben als männlich, etwa 170 bis 180 Zentimeter groß und zwischen 30 und 40 Jahren alt. Sie trugen schwarze Oberbekleidung sowie dunkle Jeans.

Die Polizei warnt ausdrücklich: Solche Schockanrufe sind eine häufige Betrugsmasche. Angehörige sollten mit älteren Menschen über die verschiedenen Methoden der Trickbetrüger sprechen und sie sensibilisieren, bei solchen Anrufen sofort skeptisch zu werden.


Wie viele dieser Fälle aufgeklärt werden

Von 4.721 Betrugsfällen in Wuppertal konnte die Polizei 2025 2.879 aufklären, das sind 61,0 Prozent. Damit steht unsere Stadt fast genauso wie das Land, wo 59,1 Prozent der Fälle aufgeklärt wurden. Bundesweit waren es 62,6 Prozent.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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