Ein Betrüger hat einen Senior aus Hamm mit einem Schockanruf hereingelegt und ihn um einen mittleren fünfstelligen Bargeldbetrag gebracht. Der Täter gab vor, dass der Sohn des Mannes eine Frau überfahren habe und von der Polizei festgenommen worden sei. Um seinen Sohn freizubekommen, übergab der Senior daraufhin Bargeld an einen unbekannten Abholer.
Die Polizei beschreibt den Abholer wie folgt: etwa 50 Jahre alt, zwischen 1,70 und 1,80 Meter groß, kräftige Statur, trug bei der Tat einen Hut und sprach akzentfrei Deutsch.
Am selben Tag versuchten Betrüger zweimal in Westtünnen und einmal nachmittags in der Hammers Stadtmitte, mit ähnlichen telefonischen Maschen Senioren zu täuschen. Alle drei Versuche folgten demselben Muster – vorgetäuschte Notfälle von Familienmitgliedern, um Geld zu erpressen.
Die Polizei Hamm rät dringend: Seien Sie skeptisch bei unerwarteten Anrufen, in denen Angehörige um schnelle Geldtransfers bitten. Echte Polizeibeamte fordern niemals Geld am Telefon. Im Zweifelsfall legen Sie auf und rufen die Polizei selbst unter dem Notruf 110 an.
Betrugsfälle in Hamm: der Vergleich mit Land und Bund
In Hamm zählte die Polizei 2025 2.193 Betrugsfälle, das sind 1.219 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unsere Stadt schlechter als im restlichen Bundesland, wo 946 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 770.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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