Ein Ehepaar aus Kehl ist am Montag Opfer eines perfiden Schockanrufs geworden und hat dabei einem unbekannten Mann Wertgegenstände im Wert von rund 100.000 Euro übergeben.
Ein vermeintlicher Arzt hatte die beiden mit überzeugenden Kommunikationsfähigkeiten unter Druck gesetzt und ihnen vorgegaukelt, dass eine Angehörige schwer erkrankt sei. Zur Behandlung sei ein kostspieliges Medikament notwendig, das im Voraus bezahlt werden müsse. In dieser Schocksituation übergab das Ehepaar seine Wertgegenstände an einen unbekannten Abholer. Später stellte sich heraus: Das ganze Szenario war erfunden.
Die Masche der Betrüger funktioniert nach einem immer gleichen Schema: Sie wollen an das Ersparte oder die Wertsachen ihrer Opfer gelangen und erfinden dafür unterschiedliche Geschichten. Allen gemeinsam ist, dass sie frei erfunden sind und nur dazu dienen, die Angerufenen abzuzocken. Trotz regelmäßiger Warnungen der Polizei über verschiedene Plattformen gelingt es den Betrügern immer wieder, ihre Opfer so unter Druck zu setzen, dass diese ihrer Hab und Gut übergeben.
Das Polizeipräsidium Offenburg gibt folgende Verhaltenshinweise: Legen Sie bei solchen Anrufen sofort auf und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Geben Sie keine persönlichen Daten oder die von Angehörigen heraus und sprechen Sie am Telefon nie über Ihre finanziellen Verhältnisse. Geben Sie auch keine Geheimzahlen, Passwörter oder ähnliches heraus. Nutzen Sie nicht die Rückruffunktion. Wenn Sie unsicher sind, rufen Sie die Polizei unter der 110 an. Sprechen Sie mit Freunden und Verwandten über diese Betrugsarten und sensibilisieren Sie Ihr Umfeld. Übergebenen Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen.
Hinweise zum Sachverhalt nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0781 21-1211 oder über den Polizeinotruf 110 entgegen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz (Claude von Anthropic) erstellt. Die Daten stammen aus zuverlässigen Quellen, der Text wurde maschinell generiert und redaktionell geprüft.
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