Schömberg: Betrüger erleichtern Seniorenpaar um 6.000 Euro

(Symbolbild)

Zwei ältere Menschen in Schömberg sind Opfer von Betrügern geworden, die mit einem sogenannten Schockanruf arbeiteten. Am Montagmittag erhielt ein Senior einen Anruf mit der falschen Behauptung, seine Ehefrau sei in einen schweren Unfall verwickelt gewesen und liege nun im Krankenhaus. Um eine angebliche Haftstrafe für die Frau abzuwenden, forderte der Anrufer die Zahlung einer hohen Geldsumme.

Der Täter gab sich als vermeintlicher Vermittler aus und setzte das Paar durch geschickte und manipulative Gesprächsführung so stark unter Druck, dass es schließlich zur Bargeldübergabe kam. Zwischen 17:00 Uhr und 18:00 Uhr übergab das Seniorenpaar 6.000 Euro in der Nähe eines Fußgängerüberwegs an der Bergstraße, kurz vor dem Ortsausgang in Richtung Langenbrand.

Der Mann, der das Geld abholte, wird wie folgt beschrieben: etwa 40 Jahre alt, etwa 170 Zentimeter groß, schlanke Statur, dunkle Haare, dunkle sportliche Kleidung. Er sprach Russisch.

Ermittlungen laufen — Zeugen gesucht

Die Kriminalpolizei ermittelt in dem Fall. Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise geben kann, wird gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 07231 186-4444 in Verbindung zu setzen.


Wie sich die Zahlen entwickelt haben

Gegenüber 2024 hat sich die Zahl der Betrugsfälle in Baden-Württemberg um 9,1 Prozent verändert, sie ist gesunken. Gezählt wurden 2025 insgesamt 74.294 Fälle. Aufgeklärt wurden davon 66,1 Prozent, bundesweit 62,6 Prozent.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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