In Gütersloh häufen sich Schussabgaben auf Geschäfte. Am Mittwochmorgen um 3 Uhr wurden erneut Schüsse auf eine Bar in der Innenstadt abgegeben. Zwei Personen befanden sich zum Tatzeitpunkt in dem Lokal; sie blieben unverletzt.
Es ist bereits der dritte ähnliche Fall in zwei Wochen: Neben der jüngsten Schießerei wurden zwei weitere Betriebe im Gütersloher Innenstadtbereich durch Schussabgaben beschädigt. Die Polizei Bielefeld hat eine Ermittlungskommission eingesetzt, die sich mit allen vergleichbaren Fällen aus Bielefeld, Herford und Gütersloh befasst.
Die Polizei Gütersloh hat ihre Präsenz in der Innenstadt bereits intensiviert. Nun werden die Maßnahmen, besonders in den Abend- und Nachtzeiten, mit zusätzlichen Kräften verstärkt. Landrätin Ina Laukötter ordnete zudem eine sogenannte Strategische Fahndung für das Gütersloher Innenstadtgebiet an — zunächst für 28 Tage. Nach dem Polizeigesetz von Nordrhein-Westfalen darf die Polizei dadurch Anhalte- und Sichtkontrollen auch ohne einen konkreten Verdacht durchführen. Personen können angehalten, nach ihrer Identität befragt und mitgeführte Gegenstände sowie Fahrzeuge überprüft werden.
Wer verdächtige Beobachtungen macht, wird aufgefordert, die Polizei anzusprechen oder die Nummer 110 zu wählen. Hinweise nimmt die Polizei Bielefeld unter der Telefonnummer 0521 545-0 entgegen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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