Am 4. November hatte die Schweriner Polizei gleich mehrfach mit Verkehrsstraftaten zu tun. Vier Fälle beschäftigten die Beamten innerhalb weniger Stunden – eine Fußgängerin wurde dabei schwer verletzt, mehrere Führerscheine wurden eingezogen.
Den Anfang machte ein Unfall an der Kreuzung Plater Straße/Hamburger Allee gegen 9.45 Uhr. Ein 69-jähriger Autofahrer fuhr mit seinem Skoda Fabia auf der Plater Straße und bog nach rechts in die Hamburger Allee in Richtung Grünes Tal ab. Dabei erfasste er eine 65-jährige Fußgängerin, die an einer Ampel die Straße überquerte. Die Frau wurde schwer verletzt und ins Klinikum gebracht. Bei der Unfallaufnahme bemerkten die Polizisten, dass der Fahrer möglicherweise nicht fahrtüchtig war. Eine Überprüfung bestätigte diesen Verdacht – der Mann zeigte körperliche Mängel. Sein Führerschein wurde eingezogen, die Polizei ermittelt wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.
Wenige Minuten später, gegen 10 Uhr, erschien ein zweiter 69-Jähriger im Polizeihauptrevier und sagte, er wolle sich polizeilichen Rat holen. Nach eigenen Angaben war er mit seinem Kia zur Wache gefahren. Während des Gesprächs roch eine Polizeibeamtin Alkoholgeruch bei dem Mann. Ein Atemalkoholtest ergab 2,07 Promille. Der Mann kam unter Verdacht der Trunkenheit im Verkehr, auch ihm wurde der Führerschein abgenommen. Eine Blutprobe wurde angeordnet.
Gegen 12.30 Uhr ereignete sich an der Ludwigsluster Chaussee, Höhe Blumenbrink, ein weiterer Unfall. Ein 19-Jähriger fuhr mit seinem VW Golf in Richtung Innenstadt, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem am Rand geparkten BMW. Beide Autos wurden so stark beschädigt, dass sie nicht mehr fahrtauglich waren und abgeschleppt werden mussten. Der Schaden liegt bei etwa 27.000 Euro. Der junge Fahrer wurde leicht verletzt. Ein Drogenvortest zeigte positive Ergebnisse auf THC und Amphetamin. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt, eine Blutprobe wurde angeordnet, auch gegen ihn ermittelt die Polizei.
Eine Stunde später, gegen 13.30 Uhr, meldete sich jemand bei der Polizei und berichtete, dass ein Auto über ein Blumenbeet eines Vorgartens im Stadtteil Warnitz gefahren war. Polizisten fanden in unmittelbarer Nähe einen Mann in einem schwarzen Mazda, der bei laufendem Motor schlief. Der Atemalkoholtest zeigte einen Wert von 3,09 Promille – ein deutlich höherer Wert als bei den anderen Fahrern. Das Fahrzeug wies mehrere Beschädigungen auf, die offenbar von vorausgegangenen Unfällen stammten. Der 56-jährige Fahrer konnte sich nach eigenem Bekunden nicht an die Ereignisse erinnern. Auch sein Führerschein wurde sichergestellt, eine Blutprobe angeordnet. Die Polizei ermittelt wegen Trunkenheit im Verkehr.
Im Zusammenhang mit den Beschädigungen am schwarzen Mazda prüft die Polizei den Verdacht von Unfallfluchten. Besitzer von Fahrzeugen, die durch den Wagen beschädigt wurden, sollen sich beim Polizeihauptrevier Schwerin unter 0385 5180 2224 melden.
Bei allen beteiligten Personen handelt es sich um deutsche Staatsangehörige.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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