Bei gemeinsamen Kontrollen von Deutschland und Belgien am Mittwochmorgen hat sich ein erschreckendes Bild abgezeichnet: Fast 80 Prozent der kontrollierten Lastwagen waren überladen. Die Behörden konzentrierten sich auf Maße und Gewichte im Güterverkehr.
Besonders Holztransporter fielen auf. Insgesamt neun Mal musste die Weiterfahrt untersagt werden, weil die Fahrzeuge zu schwer waren. Die Überladungen lagen zwischen 10 und 20 Prozent über dem zulässigen Gewicht. Die schwersten Fälle: ein belgischer Langholztransport bei Losheim mit 56 Tonnen und ein mit Hühnerdung beladener niederländischer Sattelzug bei Prüm mit 50,5 Tonnen. Das zulässige Gesamtgewicht liegt für alle diese Fahrzeuge bei 40 Tonnen.
Die Polizei beanstandete sechs Holztransporte, einen mit Dung beladenen Sattelzug, einen mit zwei Seecontainern beladenen Sattelzug und einen mit Milch beladenen Sattelzug. Gegen die Fahrer wurden Verwarn- oder Bußgeldverfahren eingeleitet. Gegen die Transportunternehmen wird die Polizei Verfahren einleiten, um den Frachterlös einziehen zu können.
Neben den Überladungen fielen weitere Verstöße auf: Ein Fahrer wurde mit einem Handy am Steuer erwischt. Bei einem Pkw-Gespann war die Ladung nicht ordnungsgemäß gesichert. Auch Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten wurden festgestellt. Die Polizei erließ entsprechende Ordnungswidrigkeitsanzeigen und Kontrollberichte.
An der Aktion beteiligten sich Beamte der Police Zone Eifel aus Belgien, des Verkehrskommissariats Euskirchen, des Bundesamts für Logistik und Mobilität Mainz sowie der Schwerlastkontrollgruppe des Polizeipräsidiums Trier.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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