Schwerpunktkontrolle in Duisburg: 28 Verstöße bei Lkw-Kontrollen festgestellt

Quelle: Polizei Duisburg

Bei einer behördenübergreifenden Schwerpunktkontrolle des gewerblichen Personen- und Güterverkehrs haben Verkehrspolizisten am Donnerstag (16. April) auf einem Lkw-Parkplatz der Firma thyssenkrupp Steel Europe AG an der Alsumer Straße insgesamt 28 Verstöße festgestellt. An der Aktion beteiligten sich die Polizeibehörden aus Duisburg, Krefeld, Oberhausen und Borken gemeinsam mit dem Hauptzollamt Duisburg.

Die Beamten kontrollierten zahlreiche Lastkraftwagen und deren Fahrer und stießen dabei auf verschiedene Verstöße: Sechs Mal verhängten sie Verwarnungsgelder wegen mangelhafter Ladungssicherung und untersagten die Weiterfahrt, bis die Mängel behoben wurden. Zusätzlich fertigten sie acht Ordnungswidrigkeitenanzeigen im Bereich Ladungssicherung sowie eine weitere Anzeige wegen eines verkehrsunsicheren Fahrzeugs.

Im Bereich der Sozialvorschriften stellten die Kontrolleure ebenfalls mehrere Verstöße fest: Ein Verwarnungsgeld und sechs Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Zwei weitere Anzeigen gingen auf Geschwindigkeitsverstöße zurück. Die Bilanz umfasst außerdem drei Sicherheitsleistungen, einen Kontrollbericht und einen Bericht nach Unfallverhütungsvorschrift.

Ein Fall prägte sich den Beamten besonders ein: Ein Lkw-Fahrer hielt seine Lenk- und Ruhezeiten nicht ein. Bei der Überprüfung stellten die Verkehrspolizisten fest, dass derselbe Fahrer bereits am Vortag kontrolliert worden war und auch damals seine Lenk- und Ruhezeit nicht eingehalten hatte. Er war 200 Kilometer ohne installierte Fahrerkarte gefahren.

Einsatzleiter Dennis Paffrath unterstrich die Bedeutung der Kontrollen: „Die Polizei setzt ein klares Zeichen: Verkehrssicherheit hat oberste Priorität. Wer Vorschriften missachtet, gefährdet sich und andere und muss mit Konsequenzen rechnen.“ Er kündigte an, dass die Polizei künftig ähnliche Einsätze durchführen werde, um die Verkehrsregeln im gewerblichen Verkehr zu überwachen und die Straßen sicherer zu machen.

Hintergrund der Schwerpunktkontrolle ist, dass jeder einzelne Verstoß – ob bei der Ladungssicherung, den Sozialvorschriften oder Geschwindigkeitsüberschreitungen – ein erhebliches Sicherheitsrisiko für alle Verkehrsteilnehmer darstellt und die Unfallwahrscheinlichkeit erhöht. Ziel ist es, schwerwiegende Folgen für Menschen, Sachwerte und die Infrastruktur zu vermeiden und Verstöße konsequent zu ahnden.