Sechs Verkehrsdelikte im Landkreis: Alkohol am Steuer und Unfallfluchten am Wochenende

(Symbolbild)

Die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden stellte am vergangenen Wochenende mehrere schwerwiegende Verkehrsverstöße fest. Die Beamten ahndeten Fahrten unter Alkoholeinfluss, Unfallfluchten und das Fahren ohne Fahrerlaubnis.

In Hameln kontrollierten die Einsatzkräfte am Sonntagmorgen um 2 Uhr einen 42-jährigen Hamelner auf der Ohrschen Landstraße. Der Atemalkoholtest ergab 1,23 Promille. Die Polizei ordnete eine Blutentnahme an und stellte sowohl den Führerschein als auch die Fahrzeugschlüssel sicher.

In der Nacht zu Montag stoppten Beamte in der Süntelstraße einen 39-jährigen Mann aus Buxtehude bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle. Dabei stellte sich heraus, dass er keine Fahrerlaubnis besitzt. Zusätzlich machte der Mann zunächst falsche Angaben zu seiner Person. Die Polizei untersagte die Weiterfahrt und leitete ein Straf- sowie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

In Emmerthal ereignete sich am Sonntag um 18:27 Uhr in der Berliner Straße ein Auffahrunfall. Ein 61-jähriger Hamelner fuhr aus ungeklärter Ursache auf das Fahrzeug einer 66-jährigen Hamelnerin auf, die an einer roten Ampel wartete. Die Frau erlitt leichte Verletzungen. Bei dem Unfallverursacher ergab der Atemalkoholtest 0,46 Promille, woraufhin eine Blutentnahme durchgeführt und der Führerschein sichergestellt wurde.

Ein besonders schwerer Fall ereignete sich am Sonntag um 20:20 Uhr in Bodenwerder. Ein 68-jähriger Mann aus dem Landkreis Holzminden befuhr die Mühlenstraße mit 1,85 Promille Alkohol im Blut. Er kam nach rechts von der Fahrbahn ab, beschädigte ein Brückengeländer und entfernte sich unerlaubt vom Unfallort. Die Ermittler konnten den Mann später ausfindig machen. Eine Blutentnahme wurde durchgeführt und der Führerschein sichergestellt.

In Bad Pyrmont registrierten die Beamten zwei weitere Vorfälle. Bereits am Freitag um 13:35 Uhr beschädigte ein 75-jähriger Bad Pyrmonter in der Straße „Auf der Schanze“ beim Vorbeifahren den Außenspiegel eines ordnungsgemäß geparkten Fahrzeugs und entfernte sich zunächst. Als er später zurückkehrte, stellten die Beamten 0,87 Promille fest. Eine Blutentnahme wurde durchgeführt, der Führerschein sichergestellt und die Weiterfahrt untersagt.

Am Sonntag um 12:30 Uhr erschien ein 48-jähriger Bad Pyrmonter mit seinem Auto bei der Polizei in der Bahnhofstraße, um eine Anzeige zu erstatten. Während der Sachverhaltsaufnahme bemerkten die Beamten Alkoholgeruch. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab 0,60 Promille. Die Blutentnahme erfolgte freiwillig, die Weiterfahrt wurde untersagt.

Die Polizei weist darauf hin, dass Straftaten wie Gefährdung des Straßenverkehrs oder Trunkenheit im Verkehr bereits ab 0,3 Promille bei entsprechenden Ausfallerscheinungen verwirklicht werden können – auch beim Fahrradfahren. Zur Sicherheit sollte vor Fahrtantritt vollständig auf Alkohol oder andere berauschende Substanzen verzichtet werden. Die Beamten kündigen an, entsprechende Kontrollen auch künftig konsequent fortzuführen.

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