Selenskyj wirft USA Verstoß gegen Russland-Sanktionen vor

via dts Nachrichtenagentur

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die US-Regierung scharf für die Aussetzung neuer Sanktionen gegen Russland kritisiert. Am Samstag teilte er mit: „Es ist wichtig, dass auch jeder in Amerika erkennt, was wirklich geschieht.“

Selenskyj prangert an, dass die USA ausgerechnet zu einem Zeitpunkt die Sanktionen ausgesetzt haben, in dem Russland massive Angriffe auf Ukraines Energiesektor durchführt. „Zu einem Zeitpunkt, an dem die Russen einen derart massiven Angriff auf unseren Energiesektor durchgeführt haben, wurde in Amerika leider die Entscheidung getroffen, den Lindsey-Graham-Act völlig außer Acht zu lassen, der eigentlich wirklich wirksamen Druck auf Russland ausüben sollte, um diesen Krieg zu beenden“, erklärte der ukrainische Präsident. Dieses Gesetz hätte enorm helfen können – und könne es immer noch.

Nach Selenskyjs Darstellung versucht Russland, die Ukraine kurz vor dem Winter in komplette Dunkelheit zu versetzen. „Russland versucht, Millionen unserer Menschen ohne Strom und Heizung zurückzulassen“, sagte er. Um dies zu stoppen, brauche es Druck auf Moskau.

Selenskyj warnt vor den Konsequenzen der US-Entscheidung: „Ein Aussetzen der US-Sanktionen, eine Lockerung des Drucks auf den Aggressor, finanzielle Belohnungen für Putin – all das ermutigt ihn nur, weiter anzugreifen. Wir dürfen keinen Boden preisgeben. Wir müssen weiter versuchen, den Krieg zu beenden. Ihn zu beenden, statt Putin jeden Grund zu geben, ihn auf unbestimmte Zeit fortzusetzen.“ Abschließend dankte Selenskyj allen, die sich „wirklich für den Frieden einsetzen und der Ukraine helfen“.

US-Präsident Donald Trump hatte zuvor überraschend angekündigt, das vom US-Kongress beschlossene neue Sanktionspaket gegen Russland auszusetzen. Trump teilte mit, dass er dem Kongress eine entsprechende Benachrichtigung gesendet habe. Er begründet die Aussetzung damit, dass sie „im nationalen Interesse der Vereinigten Staaten“ liege.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

Autor: dts Nachrichtenagentur

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