Ein Senior aus Altrip ist Opfer einer Betrugsmasche geworden, bei der sich Unbekannte als Microsoft-Support ausgaben. Der finanzielle Schaden beträgt 2.400 Euro.
Am 19. Oktober 2026 erhielt der Senior auf seinem PC eine Meldung, wonach sein Computer angeblich mit einem „Trojaner“ infiziert sei. Um das vermeintliche Problem zu beheben, forderte ihn ein angebliches Microsoft-Supportteam auf, sogenannte Giftcards für Amazon und Netflix zu kaufen. Der Mann folgte den Anweisungen und erwarb zunächst Gutscheinkarten im Wert von 600 Euro. Als ihm mitgeteilt wurde, dass diese nicht funktionieren würden, kaufte er weitere Gutscheinkarten. Insgesamt entstand ihm dadurch ein Schaden von 2.400 Euro.
So schützen Sie sich vor Telefonbetrug
Microsoft führt nach eigenen Angaben keine unaufgeforderten Telefonanrufe durch, um schadhafte Geräte zu reparieren. Selbst auf offizielle Support-Anfragen erfolgen Hilfestellungen fast ausschließlich per E-Mail.
Wenn Sie einen solchen Anruf erhalten, legen Sie auf und informieren Sie Ihre örtlich zuständige Polizeidienststelle oder melden Sie den Sachverhalt über die Online-Wache unter www.polizei.rlp.de/de/onlinewache/.
Die Präventionsexperten der Polizei informieren unter der Telefonnummer 0621 963-21177, wie man sich am besten gegen Telefonbetrug schützen kann. Umfangreiche Informationen finden Sie auch auf www.polizei-beratung.de.
Wie viele dieser Fälle aufgeklärt werden
Von 631 Betrugsfällen im Rhein-Pfalz-Kreis konnte die Polizei 2025 414 aufklären, das sind 65,6 Prozent. Damit steht unser Kreis fast genauso wie das Land, wo 69,6 Prozent der Fälle aufgeklärt wurden. Bundesweit waren es 62,6 Prozent.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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