Ein 74-jähriger Mann aus Freudenstadt ist am Freitag Opfer von Telefonbetrügern geworden. Die Unbekannten riefen ihn gegen 13.00 Uhr an und sugerierten, dass es ausstehende Geldforderungen gegen ihn gebe.
Im weiteren Verlauf des Gesprächs brachten die Betrüger den Senior dazu, ihnen Fernzugriff auf seinen Computer zu gewähren und seine Bankdaten preiszugeben. Bevor der Mann den Betrug erkannte und seine Bank anwies, seine Konten zu sperren, hatten die Täter bereits 2.400 Euro von seinem Konto überwiesen.
So schützen Sie sich vor Telefonbetrügern
Die Polizei empfiehlt: Geben Sie auf keinen Fall private Daten wie Bankkonto- oder Kreditkartendaten beziehungsweise Zugangsdaten zu Kundenkonten (etwa PayPal) heraus. Gewähren Sie einem unbekannten Anrufer niemals Zugriff auf Ihren Rechner, etwa durch die Installation einer Fernwartungssoftware.
Falls Sie bereits Opfer wurden
Trennen Sie Ihren Rechner vom Internet und fahren Sie ihn herunter. Ändern Sie über einen nicht infizierten Computer unverzüglich alle betroffenen Passwörter. Lassen Sie Ihren Rechner überprüfen und das Fernwartungsprogramm löschen. Nehmen Sie Kontakt zu den Zahlungsdiensten und Unternehmen auf, deren Zugangsdaten die Täter erhalten haben. Ihr Geldinstitut kann Sie beraten, ob bereits getätigte Zahlungen rückgängig gemacht werden können. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
Wie die Nachbarkreise dastehen
Im Landkreis Freudenstadt kamen 2025 auf 100.000 Einwohner 353 Betrugsfälle. Am höchsten fällt der Wert unter den Nachbarkreisen im Ortenaukreis aus: 865 Fälle je 100.000 Einwohner. Landesweit sind es 661.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts 2025; Kreisgrenzen © GeoBasis-DE / BKG (2026).
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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