In Betzenweiler hat ein Senior einen Betrugversuch durchschaut und damit verhindert, dass Betrüger an sein Geld kamen. Am Montag erhielt der Mann einen Anruf von einem Unbekannten, der von einer französischen Nummer (Vorwahl 0033) aus anrief. Der Anrufer gab sich als Mitarbeiter einer Notaufnahme aus und behauptete, die Tochter des Seniors habe einen schweren Unfall gehabt.
Der Senior erkannte sofort, dass es sich um einen Betrugsversuch handelte, und beendete das Gespräch. Dadurch kam es nicht zu einer Geldübergabe. Der Mann erstattete sofort beim Polizeiposten Bad Schussenried Anzeige.
Die Polizei weist darauf hin, dass viele Angerufene solche Betrugsmaschenmen durchschauen und die Betrüger leer ausgehen. Allerdings fallen immer wieder Menschen auf Betrüger herein und verlieren dabei ihr Vermögen.
Die Polizeiliche Kriminalprävention rät zu folgenden Verhaltensweisen zum Schutz vor Telefontrickbetrug: Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie den Hörer auf – wer sich nicht auf ein Gespräch einlässt, kann auch nicht getäuscht werden. Werden Sie misstrauisch bei Forderungen nach Geld oder persönlichen Daten. Wichtig: Legen Sie zuerst auf und wählen Sie dann selbst die 110, um den Sachverhalt der Polizei zu berichten. Sprechen Sie am Telefon nicht über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse. Wenn Sie in Telefonverzeichnissen gelistet sind, lassen Sie sich streichen oder veranlassen Sie, dass nur Ihr Vorname abgekürzt angegeben wird – Betrüger suchen gezielt nach Namen, die auf ältere Personen hindeuten. Beraten Sie sich mit Familie oder vertrauten Personen. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an Unbekannte. Geben Sie diese Tipps an Freunde und Familie weiter.
Um die Öffentlichkeit weiter über Telefontrickbetrug aufzuklären, hat die Polizei gemeinsam mit der Landesprävention eine zehnteilige Clipreihe produziert, in der verschiedene Betrugsmaschenmen erläutert werden. Die Videos sind auf YouTube verfügbar.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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