Am 31. Juli 2026 half eine Seniorin in Bonn-Kessenich beim Hochheben ihres Rollators – kurz darauf war ihre Geldbörse verschwunden. Die 93-Jährige hatte das Portemonnaie zuvor in einer Tasche am Rollator mitgeführt, als sie die Hausdorffstraße vor einem Supermarkt überquerte und der Rollator umkippte. Zwei junge Frauen halfen ihr, das Gefährt aufzurichten. Der Seniorin fiel der Diebstahl erst auf, als sie später bemerkte, dass ihre Geldbörse weg war.
In der Geldbörse befanden sich Ausweispapiere, Bargeld und die EC-Karte der Frau. Kurz darauf entdeckte die 93-Jährige, dass Unbekannte an zwei verschiedenen Banken in Kessenich Geld mit der Karte abgehoben hatten. Sicherheitskameras zeichneten die Tatverdächtigen bei den Abhebungen auf.
Ob es sich bei den beiden auf den Aufnahmen zu sehenden Personen um dieselben Frauen handelt, die der Seniorin beim Rollator geholfen hatten, konnte bislang nicht geklärt werden.
Die Polizei fahndet nun öffentlich nach den beiden Tatverdächtigen. Fotos sind im Fahndungsportal der Polizei NRW unter https://polizei.nrw/fahndung/219042 zu sehen. Wer Hinweise zu den Identitäten geben kann oder den Zwischenfall mit dem Rollator beobachtet hat, soll sich mit dem Kriminalkommissariat 24 in Verbindung setzen: Telefon 0228 15-0 oder E-Mail kk24.bonn[at]polizei.nrw.de.
Wie sich die Zahlen entwickelt haben
Gegenüber 2024 hat sich die Zahl der Betrugsfälle in Nordrhein-Westfalen um 4,6 Prozent verändert, sie ist gesunken. Gezählt wurden 2025 insgesamt 170.651 Fälle. Aufgeklärt wurden davon 59,1 Prozent, bundesweit 62,6 Prozent.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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