Seniorin fällt auf Schockanruf herein und übergibt Bargeld

(Symbolbild)

Eine Seniorin aus Lahr ist am Mittwochabend Opfer eines Schockanrufs geworden. Die Betrüger kontaktierten die Frau in russischer Sprache und täuschten vor, ein naher Angehöriger habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht. Diesem Angehörigen drohe eine Inhaftierung, wenn er nicht sofort eine Kaution hinterlege, hieß es in dem Anruf.

Unter dem Eindruck dieser erfundenen Notlage übergab die Seniorin einen mittleren fünfstelligen Bargeldbetrag an einen Abholer gegen 19:38 Uhr an ihrer Wohnanschrift.

Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche. Wer einen solchen Anruf erhält, sollte sofort auflegen und sich nicht unter Druck setzen lassen. Wichtig ist: Geben Sie am Telefon keine persönlichen Daten, Geheimnummern oder Passwörter preis. Nutzen Sie nicht die Rückruffunktion. Im Zweifelsfall rufen Sie die Polizei unter 110 an. Sprechen Sie auch mit Familie und Freunden über diese Betrügereien und sensibilisieren Sie Ihr Umfeld.


Wie sich die Zahlen entwickelt haben

Gegenüber 2024 hat sich die Zahl der Betrugsfälle in Baden-Württemberg um 9,1 Prozent verändert, sie ist gesunken. Gezählt wurden 2025 insgesamt 74.294 Fälle. Aufgeklärt wurden davon 66,1 Prozent, bundesweit 62,6 Prozent.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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