Seniorin über TikTok um Geld im unteren fünfstelligen Bereich betrogen

(Symbolbild)

Eine 68-jährige Frau aus Mechernich ist Ende September Opfer eines Betrügers geworden. Ein Unbekannter hatte sie über die Social-Media-Plattform TikTok kontaktiert und sie dann um einen Betrag im unteren fünfstelligen Euro-Bereich betrogen.

Nach allem, was die Ermittler bisher wissen, täuschte der Unbekannte eine Notlage vor und forderte die Frau auf, mehrere Geldbeträge zu überweisen, um die vermeintliche Notlage abzuwenden. Die Geschädigte kam den Aufforderungen nach und überwies insgesamt einen Betrag im unteren fünfstelligen Euro-Bereich.

Die Polizei ermittelt jetzt wegen Betrugs.

So schützen Sie sich vor Betrugsmachen im Netz

Die Polizei warnt vor Betrugsmaschen über soziale Netzwerke. Täter nutzen gezielt das Vertrauen ihrer Opfer aus oder täuschen Notlagen vor, um sie zu Geldüberweisungen zu bewegen. Seien Sie vorsichtig bei Geldforderungen im Internet. Überweisen Sie kein Geld an Personen, deren Identität Sie nicht eindeutig überprüft haben.

Prüfen Sie angebliche Notlagen kritisch. Lassen Sie sich nicht unter Zeitdruck setzen und hinterfragen Sie Geldforderungen, auch wenn diese glaubwürdig oder dringend erscheinen. Überprüfen Sie die Identität Ihres Kontakts über einen unabhängigen Kommunikationsweg und verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf Angaben oder Nachrichten des Social-Media-Profils.

Holen Sie vor größeren Überweisungen eine zweite Meinung von einer Vertrauensperson ein. Bewahren Sie Chatverläufe, Profilnamen, Nachrichten und Überweisungsbelege auf, wenn Sie einen Betrug vermuten.

Handeln Sie schnell im Schadensfall: Kontaktieren Sie umgehend Ihre Bank und versuchen Sie, die Überweisung gegebenenfalls zu stoppen oder zurückzurufen. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.


Wie sich die Zahlen entwickelt haben

Gegenüber 2024 hat sich die Zahl der Betrugsfälle in Nordrhein-Westfalen um 4,6 Prozent verändert, sie ist gesunken. Gezählt wurden 2025 insgesamt 170.651 Fälle. Aufgeklärt wurden davon 59,1 Prozent, bundesweit 62,6 Prozent.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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