Eine 83-jährige Frau aus Schwäbisch Hall ist Opfer einer raffinierten Betrugsmache geworden. Am Sonntag erschien auf ihrem Computer ein Pop-up-Fenster mit dem Hinweis auf angebliche Sicherheitsprobleme und forderte sie auf, eine Telefonnummer anzurufen.
Ein unbekannter Mann meldete sich als Microsoft-Mitarbeiter. Er überredete die Seniorin, ihm per Fernzugriff Zugang zu ihrem Computer zu gewähren. Danach forderte er sie mehrfach auf, Apple-Geschenkkarten zu kaufen und die Codes zu übermitteln. Zusätzlich brachte er sie dazu, sich in ihr Onlinebanking einzuloggen. Von dort aus führte er mehrere Abbuchungen durch. Der Gesamtschaden beträgt rund 7.100 Euro.
Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche und gibt folgende Hinweise: Seriöse Unternehmen wie Microsoft rufen nicht unaufgefordert an. Geben Sie niemals Bank-, Kreditkarten- oder Zugangsdaten heraus. Gewähren Sie Unbekannten keinen Fernzugriff auf Ihren Computer. Mitarbeitende im Einzelhandel sollten aufmerksam werden, wenn Kundinnen und Kunden größere Mengen oder hohe Werte an Gutscheinkarten kaufen möchten, und gegebenenfalls die Polizei verständigen.
In Schwäbisch Hall kam es am Donnerstag gegen 7.50 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Crailsheimer Straße. Ein 62-jähriger Kia-Fahrer wollte nach links in die Straße Rosenbühl abbiegen und übersah dabei einen Toyota. Die 34-jährige Fahrerin war auf der Crailsheimer Straße in Richtung Bausparkasse unterwegs und musste wegen des Verkehrs anhalten. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 9.000 Euro.
Auf der A6 ereignete sich am Donnerstag gegen 7.10 Uhr ein weiterer Unfall. Ein 27-jähriger Skoda-Fahrer fuhr an der Anschlussstelle Crailsheim auf die Autobahn auf. Beim Wechsel vom Einfädelungsstreifen auf den rechten Fahrstreifen übersah er einen Lkw und fuhr auf diesen auf. Der Lkw wurde von einem 42-Jährigen gelenkt. Der Sachschaden beträgt rund 5.000 Euro.
Wie sich die Zahlen entwickelt haben
Gegenüber 2024 hat sich die Zahl der Betrugsfälle in Baden-Württemberg um 9,1 Prozent verändert, sie ist gesunken. Gezählt wurden 2025 insgesamt 74.294 Fälle. Aufgeklärt wurden davon 66,1 Prozent, bundesweit 62,6 Prozent.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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