Eine 80-jährige Frau aus Schönebeck ist am Montag, 27. Juli 2026, Opfer einer raffinierten Betrugsmasche geworden. Unbekannte Täter gaben sich am Telefon als Kriminalbeamte aus und brachten die Seniorin dazu, ihre Wertsachen an einen Komplizen zu übergeben.
Das Betrugsszenario war perfide durchdacht: Gegen 11.35 Uhr erreichten zwei Männer die Frau telefonisch und stellten sich als Kriminalkommissare vor. Sie behaupteten, eine Diebesbande sei in Schönebeck aktiv und nutze eine spezielle Strahlungstechnik, um Bargeld und Schmuck selbst durch Hauswände hindurch aufzuspüren. Die angeblichen Polizisten erklärten, diese Strahlung sei bereits in der Wohnung der Seniorin geortet worden. Zur vermeintlichen Überprüfung sei sogar eine Polizeidrohne im Einsatz.
Über mehr als eineinhalb Stunden bauten die Täter kontinuierlich psychischen Druck auf und traten äußerst überzeugend auf. Sie gaben vor, das Bargeld und der Schmuck müssten zum Schutz vor den erfundenen Einbrechern durch die Polizei in speziellen Sicherheitsbeuteln eingeschweißt werden. Die Seniorin glaubte die Geschichte und bereitete sich auf eine Übergabe vor.
An einem vereinbarten Ort angekommen, übergab sie ihr Bargeld sowie ihren Schmuck an einen unbekannten Mann. Dieser wurde als etwa 30 Jahre alt, ungefähr 165 Zentimeter groß, schlank und gebräunt beschrieben. Er trug eine helle Stoffhose und ein beigefarbenes Kapuzenshirt. Er versprach der Frau, die Wertsachen einzuschweißen und zurückzubringen – verschwand dann aber dauerhaft mit den Wertsachen.
Nach vergeblichem Warten versuchte die Seniorin, die angeblichen Polizeibeamten telefonisch zu erreichen. Die Anrufe blieben erfolglos. Erst nach einem Gespräch mit ihrer Tochter und dem Anruf bei der echten Polizei wurde der Betrug offensichtlich. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem beschriebenen Mann im näheren Umfeld blieb ohne Erfolg. Die Polizei ermittelt nun wegen Betrugs und hat mit der Geschädigten ein ausführliches Präventionsgespräch geführt.
Die Polizei im Salzlandkreis weist erneut eindringlich auf diese Masche hin. Die Täter vorgehen professionell, nehmen sich viel Zeit und erfinden glaubwürdige Geschichten. Besonders Angehörige älterer Menschen sollten regelmäßig über aktuelle Betrugsformen sprechen. Gut informierte Bürger sind der beste Schutz gegen solche perfiden Maschen. Weitere Informationen unter polizei-beratung.de.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz (Claude von Anthropic) erstellt. Die Daten stammen aus zuverlässigen Quellen, der Text wurde maschinell generiert und redaktionell geprüft.
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