Sicher durch Herbst und Winter: Polizei appelliert zu Licht- und Reifenchecks

Autobahn bei Dämmerung Bild

Mit dem Herbst beginnt die dunkle Jahreszeit – und damit steigen die Anforderungen an alle Autofahrer. Frühe Dunkelheit, Regen, Nebel und schlechte Sicht machen es notwendig, im Straßenverkehr nicht nur selbst gut zu sehen, sondern auch rechtzeitig von anderen gesehen zu werden. Das Polizeipräsidium Rheinpfalz appelliert daher an Fahrzeughalter, ihre Beleuchtung und Bereifung vor dem Winter überprüfen zu lassen.

Das Problem ist weit verbreitet: Etwa jeder vierte Pkw fährt mit mangelhafter oder falsch eingestellter Beleuchtung. Defekte Scheinwerfer, falsch eingestelltes Abblendlicht oder ausgefallene Rückleuchten werden besonders bei Dunkelheit und schlechtem Wetter zum Sicherheitsrisiko. Doch nicht nur die Funktion ist entscheidend – auch die richtige Einstellung ist wichtig. Zu hoch eingestellte Hauptscheinwerfer blenden den Gegenverkehr, während eine zu niedrige Einstellung die Sichtweite deutlich einschränkt. Gerade moderne Scheinwerfersysteme ermöglichen bessere Ausleuchtung, müssen dafür aber besonders präzise eingestellt sein, damit andere Verkehrsteilnehmer nicht beeinträchtigt werden.

Im Oktober 2026 lädt die Deutsche Verkehrswacht erneut zum kostenlosen Licht-Sicht-Test ein. Den ganzen Monat über überprüfen teilnehmende Meisterbetriebe der Kfz-Innungen die Fahrzeugbeleuchtung. Kleinere Mängel werden direkt vor Ort behoben. Ist alles in Ordnung, erhält das Fahrzeug die Licht-Sicht-Plakette 2026 für die Windschutzscheibe. Kosten entstehen nur bei Ersatzteilen oder umfangreichen Reparaturen. Auf Wunsch prüfen die Werkstätten auch weitere sicherheitsrelevante Fahrzeugteile wie Reifen, Wischerblätter oder Windschutzscheibe. Weitere Informationen und Adressen teilnehmender Werkstätten gibt es unter www.licht-test.de.

Parallel dazu rückt das Thema Winterreifen wieder in den Fokus. Seit 2024 sind bei winterlichen Straßenverhältnissen nur noch Winter- und Ganzjahresreifen zulässig, die das Alpine-Symbol tragen – eine Schneeflocke vor einem Bergpiktogramm. Die frühere M+S-Kennzeichnung allein reicht nicht mehr aus. In Deutschland gilt eine situative Winterreifenpflicht: Bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte müssen Fahrzeuge mit geeigneten Reifen ausgestattet sein. Wer bei entsprechenden Straßenverhältnissen mit Reifen unterwegs ist, die nur eine M+S-Kennzeichnung tragen, riskiert ein Bußgeld und einen Punkt in Flensburg. Hinzu kommt: Bei einem Unfall mit falscher Bereifung können Leistungen der Kaskoversicherung wegen grober Fahrlässigkeit gekürzt werden.

Das Polizeipräsidium Rheinpfalz appelliert an alle Fahrzeughalter: Nutzt den Oktober für einen kurzen Sicherheitscheck. Funktionierende Beleuchtung, freie Sicht und die richtige Bereifung können in der dunklen Jahreszeit entscheidend für Ihre Sicherheit sein.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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