Sparkassen-Einbruch in Gelsenkirchen: Polizei veröffentlicht erste Fotos vom Tatort

(Symbolbild)

Seit mehreren Wochen arbeitet die Polizei Gelsenkirchen intensiv daran, den Einbruch in die Sparkassen-Filiale in Gelsenkirchen-Buer aufzuklären. Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Essen hat eine spezialisierte Ermittlungsgruppe die komplexen Arbeiten im und am Tresorraum nun weitgehend abgeschlossen.

Die Polizei hat mehr als 50.000 Gegenstände vorsortiert, katalogisiert und fotografiert. Dabei wurden zahlreiche Spuren gesichert. Erstmals veröffentlicht die Behörde nun Bilder vom Tatort, die am Montag, 29. Dezember 2025, unmittelbar nach der Entdeckung eines Bohrlochs in der Wand des Archivraumes entstanden sind. Die Aufnahmen zeigen den Tresorraum aus mehreren Blickwinkeln und verdeutlichen das Ausmaß der Ermittlungsarbeit. Ein zusätzliches Foto dokumentiert den Tresorraum in seinem aktuellen Zustand. Alle sichergestellten Gegenstände befinden sich unter Polizeischutz. Die Freigabe des Tatorts und die Herausgabe der Gegenstände erfolgen zu einem späteren Zeitpunkt.

Ein wesentlicher Teil der Ermittlungen besteht darin, die betroffenen Schließfachinhaber zu vernehmen. In den vergangenen Wochen wurden bereits etwa 1.200 Geschädigte befragt, weitere Hunderte Termine sind vereinbart. Alle Inhaber von Schließfächern sind Zeugen im Strafverfahren und müssen aussagen. Die Polizei Gelsenkirchen weist daher erneut auf die eingerichtete Hotline unter 0209 365 1661 hin, wo Vernehmungstermine vereinbart werden können. Daneben versenden Staatsanwaltschaft und Polizei schriftliche Vorladungen. Sowohl die Hotline als auch die schriftliche Vorladung basieren auf Freiwilligkeit. Die Staatsanwaltschaft kann jedoch anordnen, dass Geschädigte zwingend erscheinen und aussagen müssen.

Parallel dazu überprüfen Kriminalbeamte mehr als 600 erfasste Hinweise auf neue Ermittlungsansätze. Wer Informationen zu den unbekannten Tätern oder zur Tat hat, kann die Polizei Gelsenkirchen unter der Nummer 0209 365 8112 anrufen oder das Hinweisportal https://nrw.hinweisportal.de/ nutzen.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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