Sprakebüll: Landarbeiter von Mutterkuh lebensgefährlich verletzt – Polizei erlegt Tier

(Symbolbild)

Ein 22-jähriger Landarbeiter ist am Donnerstagmittag in Sprakebüll von einer Mutterkuh attackiert und lebensgefährlich verletzt worden. Der schwere Arbeitsunfall ereignete sich gegen 11:30 Uhr auf einer Koppel am Schiftenweg.

Die alarmierten Rettungskräfte konnten sich dem verletzten Mann zunächst nicht nähern, da die Kuh weiterhin aggressives und angriffses Verhalten zeigte. Das Tier machte auf die Polizisten und Sanitäter einen äußerst bedrohlichen Eindruck, senkte mehrfach den Kopf und scharrte wiederholt mit den Hufen auf dem Boden.

Auch der Rettungshubschrauber „Christoph Europa 5“ konnte nicht landen. Die Besatzung teilte über Funk mit, dass eine Landung nicht möglich sei, solange sich das aggressive Tier weiterhin auf dem Feld befinde.

Um die medizinische Versorgung des Schwerverletzten zu ermöglichen, musste die Kuh durch Polizisten der Station Leck erlegt werden. Erst danach konnten die Rettungskräfte den 22-jährigen Deutschen versorgen und bergen.

Der junge Mann wurde anschließend mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Hamburg geflogen. Er schwebt in Lebensgefahr.

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