Nach einem Schusswaffenvorfall in Krakau hat der polnische Präsident Karol Nawrocki für Sonntag und Montag eine landesweite Staatstrauer angekündigt. Am Samstagnachmittag hatte ein Bewaffneter in der Krakauer Innenstadt vier Frauen und zwei Männer erschossen und mindestens 15 weitere Menschen verletzt.
Der 25 Jahre alte Täter war gegen 15 Uhr mit einem Auto auf den Marktplatz gefahren und hatte scheinbar wahllos auf Menschen geschossen. Die Polizei schoss auf den schwer bewaffneten Mann und verletzte ihn schwer.
Bei einer Durchsuchung des Wohnorts des Täters fanden die Behörden die Leichen von drei weiteren Personen. Nach Polizeiangaben handelt es sich dabei um seine Eltern sowie seine 21-jährige Schwester.
Die Ermittler gehen von einem Einzeltäter aus. Polens Innenminister Marcin Kierwinski deutet auf ein mögliches rechtsextremes Motiv hin. Alles deute darauf hin, dass der Tatverdächtige von rechtsextremen Ideologien fasziniert gewesen sei. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.
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Autor: dts Nachrichtenagentur