In Wuppertal-Elberfeld ist ein Streit im Straßenverkehr am Freitag, 02. Oktober 2026, eskaliert. An der Kreuzung Neumarktstraße und Erholungsstraße gerieten gegen 15:20 Uhr ein 28-jähriger Mann und ein 44-Jähriger zunächst verbal aneinander.
Im weiteren Verlauf zog der 28-Jährige eine Reizstoffpistole, die mit Pfefferspraymunition geladen war, und schoss dem 44-Jährigen aus kurzer Entfernung ins Gesicht.
Der 44-Jährige erlitt nach bisherigen Erkenntnissen Verletzungen an den Augen. Rettungskräfte brachten ihn zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus.
Polizeikräfte trafen beide Beteiligte am Tatort an. Die Tatwaffe sowie der Führerschein des 28-Jährigen wurden beschlagnahmt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann entlassen.
Gefährliche und schwere Körperverletzungen in Nordrhein-Westfalen: der Vergleich mit dem Bund
Die Kriminalstatistik fasst gefährliche und schwere Körperverletzungen zu einer Gruppe zusammen. Die Polizei zählte 2025 landesweit 38.435 gefährliche und schwere Körperverletzungen, das sind 213 auf 100.000 Einwohner. Damit steht Nordrhein-Westfalen schlechter als der Bundesdurchschnitt, wo 185 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Gezählt wird die gefährliche und schwere Körperverletzung nach den §§ 224 und 226 StGB.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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