Zwischen Dienstag und Mittwoch dieser Woche haben Einbrecher in Stuttgart mehrere Wohnungen heimgesucht. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.
An der Scherrenstraße drangen Unbekannte zwischen Dienstag, 15.00 Uhr und Mittwoch, 05.30 Uhr in ein Mehrfamilienhaus ein. Sie brachen drei Wohnungen auf und durchsuchten diese nach Beute.
Am Sautterweg hebelten die Täter am Mittwoch gegen 23.30 Uhr eine Balkontür im Erdgeschoss auf und durchsuchten die dahinter liegende Wohnung.
Auch am Giescheweg gelangten Einbrecher durch das Aufhebeln einer Balkontür im Hochparterre in eine Wohnung.
Was die Einbrecher in den einzelnen Fällen gestohlen haben, ist noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Die Polizei bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 0711 / 89905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.
Tipps zum Schutz vor Einbrechern:
Die Polizei empfiehlt, Haustüren sowie Fenster, Balkon- und Terrassentüren immer abzuschließen – auch bei kurzer Abwesenheit. Gekippte Fenster sollten nicht als ausreichend Schutz verstanden werden. Schlüssel sollten niemals draußen versteckt werden, da Einbrecher versteckte Schlüssel leicht finden. Falls ein Schlüssel verloren geht, sollte der Schließzylinder ausgewechselt werden. In der Nachbarschaft sollte man auf Fremde achten und gegenseitig aufmerksam sein. In sozialen Netzwerken sollten keine Urlaubspläne oder andere Hinweise auf die eigene Abwesenheit veröffentlicht werden. Bei verdächtigen Beobachtungen ist es wichtig, sofort die Polizei zu benachrichtigen – auch über den Notruf 110. Weitere Informationen zur Einbruchsicherung bietet die Website www.k-einbruch.de der Einbruchschutzkampagne K-EINBRUCH.
Einbrüche am helllichten Tag
140 der 447 Wohnungseinbrüche in Stuttgart fielen 2025 in die Zeit zwischen 6 und 21 Uhr, also 31,3 Prozent. Aufgeklärt wurden 11,4 Prozent aller Fälle — schlechter als landesweit, wo die Quote bei 17,6 Prozent liegt.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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