In der vergangenen Woche hat die Polizei in der Region Reutlingen mit einer Reihe von Delikten zu kämpfen gehabt. Im Mittelpunkt standen ein Betrugsfall, mehrere Verkehrsunfälle und eine Flucht vor einer Polizeikontrolle.
Seniorin um Bargeld und Schmuck betrogen
Eine Seniorin aus Pliezhausen ist am Mittwoch Opfer von Telefonbetrügern geworden. Eine Anruferin, die sich als Mitarbeiterin eines Gerichts ausgab, erzählte der Frau eine erfundene Geschichte: Ihr Sohn soll einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht haben, und zur Vermeidung einer Inhaftierung sei eine Kaution erforderlich. Die verängstigte Seniorin glaubte der Geschichte und übergab später an ihrer Wohnanschrift Bargeld und Goldschmuck an einen Komplizen. Später flog der Betrug auf. Die Polizei warnt eindringlich: Wer am Telefon Geld oder Wertsachen fordert, gibt sich in aller Regel als Betrüger zu erkennen. Sofort auflegen ist die richtige Reaktion. Weitere Informationen unter https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/telefonbetrug-durch-schockanrufe/
Handtuch fängt Feuer
In Esslingen ist die Feuerwehr am Mittwochabend gegen 19.20 Uhr in die Arnikastraße ausgerückt. Ein neben dem eingeschalteten Herd liegendes Handtuch hatte durch die Hitze Feuer gefangen und verursachte Rauchentwicklung. Die Feuerwehr belüftete das Gebäude. Außer an dem Handtuch entstand kein Schaden. Verletzt wurde niemand.
Betrunkener Autofahrer in Schlangenlinien auf der B 10
Ein erheblich betrunkener Autofahrer ist am Mittwochabend auf der Bundesstraße 10 aufgefallen. Ein aufmerksamer Zeuge beobachtete einen 1er BMW, der in Schlangenlinien von Ebersbach in Richtung Stuttgart fuhr. Eine Streife des Polizeireviers Esslingen stoppte den 39-jährigen Fahrer gegen 22.45 Uhr auf der Vogelsangstraße. Ein Alkoholtest zeigte einen vorläufigen Wert von knapp zwei Promille. Der Mann mit deutscher und russischer Staatsangehörigkeit musste sich einer Blutprobe unterziehen. Seinen Führerschein konnte die Polizei nicht einziehen, weil er diesen vor kurzem bereits wegen einer früheren Trunkenheitsfahrt abgeben musste.
Frontalzusammenstoß auf der Landstraße bei Owen
Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am späten Mittwochnachmittag auf der Landstraße 1210 bei Owen. Ein 48-jähriger ungarischer Staatsangehöriger fuhr gegen 17.30 Uhr mit einem VW Transporter von Beuren herkommend in Richtung Owen. In einer Rechtskurve nach der Abzweigung ins Tiefenbachtal kam er auf die Gegenfahrbahn. Eine entgegenkommende 37-jährige Nissan-Fahrerin konnte trotz eines Ausweichmanövers einen Frontalzusammenstoß nicht verhindern. Durch den heftigen Aufprall wurde der VW gedreht und blieb auf der Gegenfahrbahn stehen. Der Nissan kam im Grünstreifen zum Stehen. Ein 26-jähriger Mitfahrer im VW wurde leicht verletzt und kam mit einem Rettungswagen in eine Klinik. Die 37-Jährige zog sich schwere Verletzungen zu. Die Feuerwehr rückte mit schwerem Gerät an, um die Verletzte schonend aus dem Auto zu befreien – eingeklemmt war sie allerdings nicht. Sie wurde anschließend mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus eingeliefert. An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden von über 20.000 Euro. Da Betriebsstoffe ausgelaufen waren, rückte auch die Straßenmeisterei an. Während der Unfallaufnahme war die L 1210 zeitweise komplett gesperrt.
Vorfahrt missachtet – Radfahrer verletzt
Ein 40-jähriger Autofahrer missachtete am Mittwochnachmittag kurz nach 16.30 Uhr die Vorfahrt an der Kreuzung Gottlieb-Daimler-Straße / Wilhelmstraße in Neuhausen/Fildern. Sein Wagen stieß mit einem 20-jährigen bevorrechtigten Radfahrer zusammen. Der junge Mann wurde leicht verletzt und wollte sich selbstständig ins Krankenhaus begeben.
Verfolgungsfahrt in Mössingen – Gestohlen und unter Drogeneinfluss
Ein 40-jähriger Kia-Fahrer missachtete am Mittwochabend gegen 23.25 Uhr in Mössingen die Anhaltesignale der Polizei. In der Hirschgasse überfuhr er in rücksichtsloser Fahrweise einen Fußgängerweg, der sich auch über einen dortigen Spielplatz erstreckte. Glücklicherweise gefährdete er damit niemanden. Anschließend parkte der 40-Jährige sein Fahrzeug ab und wollte zu Fuß flüchten. Ein Beamter verfolgte ihn und nahm ihn nach wenigen Metern fest. Der Mann hatte die Handbremse nicht angezogen – der Kia rollte rückwärts gegen den Streifenwagen und verursachte Sachschaden von etwa 500 Euro. Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass die Kennzeichen am Kia gestohlen waren. Der 40-Jährige stand unter Drogeneinfluss, weshalb die Polizei ihm eine Blutprobe abnahm. Außerdem war er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Er wurde anschließend auf freien Fuß entlassen und sieht nun mehreren Strafanzeigen entgegen.
16-Jähriger mit Mofa gestürzt
Bei Zillhausen kam es am Mittwochnachmittag gegen 16.40 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden. Ein 16-Jähriger war mit seinem Mofa auf der Landstraße 442 von Pfeffingen herkommend unterwegs. Kurz vor dem Ortseingang von Zillhausen bremste er wegen einer querenden Katze ab und stürzte dabei auf die Fahrbahn. Der Rettungsdienst brachte den Jugendlichen zur weiteren Untersuchung und Behandlung in eine Klinik.
Überholmanöver führt zu Unfall
Ein riskantes Überholmanöver hat am Mittwochnachmittag auf der Kreisstraße 7161 bei Burladingen zu einem Verkehrsunfall geführt. Eine 35-jährige Deutsche fuhr gegen 15.50 Uhr mit ihrem Mercedes von Salmendingen herkommend in Richtung Ringingen. Nach Zeugenangaben setzte sie in einem unübersichtlichen Kurvenbereich mit überhöhter Geschwindigkeit zum Überholen an. Die Fahrzeuge kamen sich dabei sehr nah, drohten sich zu berühren. Im Zuge des Überholmanövers geriet der Mercedes ins Schleudern und kollidierte mit der Seitenwand eines Sprinters, dessen Fahrer in dieselbe Richtung unterwegs war. Durch den Aufprall wurde der Sprinter mit seinem Anhänger in den Straßengraben abgedrängt. Die 35-Jährige wurde leicht verletzt und kam ins Krankenhaus. Die Polizei beschlagnahmte ihren Führerschein. Der Gesamtschaden wird auf etwa 14.000 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme war die K 7161 zeitweise komplett gesperrt.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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