Mit einer gefälschten Bankennummer als Absender haben Betrüger eine 20-jährige Mainzerin um 5.000 Euro gebracht. Die Täter nutzten einen ungewöhnlichen Trick: Sie leiteten die junge Frau gezielt durch ihre eigene Banking-App, um sie zur Bestätigung einer gefälschten Überweisung zu bewegen.
Am Mittwoch rief eine Frau bei der Geschädigten an. Die Telefonnummer sah täuschend echt aus – sie glich der offiziellen Servicenummer der Bank. Die Anruferin gab sich als Bankmitarbeiterin aus und behauptete, dass eine verdächtige Auslandsüberweisung in Höhe von 5.000 Euro von dem Konto der jungen Frau aus eingeleitet worden sei. Da die 20-Jährige diesen Auftrag niemals erteilt hatte, wirkte die Geschichte glaubwürdig.
Die vermeintliche Bankerin bot daraufhin eine Lösung an: Sie wies die Geschädigte an, den Überweisungsprozess in ihrer Banking-App zu starten, um die Transaktion zu stornieren. Während des angeleiteten Prozesses drückte die junge Frau schließlich – in der Hoffnung, die Auslandsüberweisung rückgängig zu machen – den Auftrag ab. Die Betrügerin vereinbarte mit ihr noch ein weiteres Telefonat für den nächsten Tag.
Doch das Gespräch fand nie statt. Noch schlimmer: Die Überweisung war nicht storniert, sondern tatsächlich durchgeführt worden – die junge Frau hatte unwissentlich die betrügerische Transaktion bestätigt. Als sie das bemerkte, schöpfte sie Verdacht und meldete den Vorfall der Polizei Mainz.
Die Ermittlungen laufen. Die Polizei warnt ausdrücklich vor dieser Betrugsmethode: Banken rufen ihre Kunden nicht unaufgefordert an und fordern sie nie auf, in der Banking-App Überweisungen zu bestätigen. Wer einen verdächtigen Anruf erhält, sollte auflegen und die Bank direkt unter der Nummer auf der Rückseite seiner Geldkarte anrufen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz (Claude von Anthropic) erstellt. Die Daten stammen aus zuverlässigen Quellen, der Text wurde maschinell generiert und redaktionell geprüft.
» Weitere Polizeimeldungen aus Rheinland-Pfalz