Telefonbetrüger erbeuten 50.000 Euro von Stuttgarterin

(Symbolbild)

Betrüger haben am Dienstag, dem 3. November 2026, eine 67-jährige Frau um mehrere Zehntausend Euro gebracht. Die Masche war perfide: Zunächst erhielt die Frau eine E-Mail mit der Aufforderung, ihre Online-Banking-Daten zu ändern. Kurz darauf riefen die Betrüger an – mit einer manipulierten Telefonnummer, auf der die echte Bankadresse angezeigt wurde.

Die Betrüger gaukelten der 67-Jährigen vor, dass auf ihrem Konto 50.000 Euro fehlten. Durch geschicktes Reden überredeten sie die Frau, eine Zahlung von 50.000 Euro über ihr Online-Banking freizugeben. Später versuchten die Betrüger mit der gleichen Methode, weitere 40.000 Euro abzubuchen – das misslang jedoch.

So schützen Sie sich vor Telefonbetrügern

Die Polizei gibt folgende Tipps zum Schutz vor falschen Bankmitarbeitern: Geben Sie am Telefon, per E-Mail oder SMS niemals persönliche Daten wie Bankdaten, Zugangsdaten, Passwörter oder TANs preis. Betrüger setzen oft auf Druck und Angst, um ihre Opfer zu überrumpeln – bleiben Sie ruhig und lassen Sie sich nicht zu übereilten Entscheidungen drängen. Vergewissern Sie sich im Zweifelsfall bei Ihrer Bank, ob ein Anruf tatsächlich von dort kommt. Wählen Sie für einen Rückruf nur die Ihnen bekannte Telefonnummer der Bank oder suchen Sie diese selbst aus öffentlichen Telefonverzeichnissen heraus. Beenden Sie das Gespräch sofort, wenn Sie den geringsten Verdacht hegen, dass etwas nicht stimmt, und verständigen Sie umgehend Ihre Bank.

Wer Opfer einer Straftat geworden ist, sollte Anzeige bei der Polizei erstatten.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

» Weitere Polizeimeldungen aus Baden-Württemberg