Im Rhein-Neckar-Kreis hat ein Telefonbetrüger versucht, mehrere Bürgerinnen und Bürger um Geld und Wertsachen zu bringen. Am Montag meldeten sich acht Personen bei der Polizei in Mauer und berichteten von verdächtigen Anrufen.
Der Anrufer täuschte vor, von der Kriminalpolizei zu sein, und erzählte seinen Opfern von einem angeblichen Raubüberfall in der Nachbarschaft. Bei einem der Täter, so die erfundene Geschichte, habe man die Adresse des Angerufenen gefunden. In dem weiteren Gespräch versuchte der Unbekannte, Informationen über Bargeld und Wertsachen aus den Angerufenen herauszulocken.
Alle acht Angerufenen durchschauten den Betrug und legten auf. Ein Schaden entstand deshalb nicht. Der Polizeiposten Meckesheim hat die Ermittlungen aufgenommen.
Die Polizei gibt folgende Tipps zum Schutz vor solchen Betrügereien: Lassen Sie sich nicht zur Eile und sofortigen Handlungen drängen. Machen Sie sich Notizen und fragen Sie nach dem Namen des Anrufers oder der Anruferin sowie einer Rückrufnummer. Am besten legen Sie auf, überlegen sich die Sache und rufen gegebenenfalls später zurück. Überprüfen Sie die Angaben auf ihre Plausibilität.
Halten Sie auch Rücksprache mit anderen Familienmitgliedern oder Vertrauten. Werden Sie besonders misstrauisch, wenn es um Geldförderungen, Vermögensforderungen, Passwörter, Kontoinformationen oder andere sensible Daten geht. Diese sollten erst nach genauer Prüfung weitergegeben werden.
Im Zweifelsfall verständigen Sie zeitnah die Polizei. Die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten können Ihnen verlässlich Auskunft darüber geben, ob es sich um eine Betrugsmasche handelt. Weitere Informationen zum Schutz vor dieser und anderen Betrugsarten finden Sie auf der Website der Polizeiberatung unter www.polizei-beratung.de.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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