Telefonbetrüger in Untersuchungshaft – 30.000 Euro Schaden

(Symbolbild)

Die Kriminalpolizei Ludwigshafen hat am 11. August 2026 einen 20-Jährigen vorläufig festgenommen, der in mehreren Betrugsfällen tätig geworden sein soll. Der Mann steht im Verdacht, zusammen mit drei weiteren Tatverdächtigen seit Ende Juni in der Vorderpfalz und in Baden-Württemberg Menschen um ihr Geld gebracht zu haben.

Das Betrugssystem war perfide: Die Täter kontaktierten ihre Opfer telefonisch, überredeten sie durch geschickte Gesprächsführung, ihre Bankkarten inklusive Geheimnummer auszuhändigen, und buchten dann hohe Summen von den Konten ab. Der Gesamtschaden aller Taten wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt.

Am 11. August führte der 20-Jährige gemeinsam mit einem 18-Jährigen einen weiteren Telefonbetrug in Ludwigshafen durch und erbeutete dabei rund 10.000 Euro. Danach nahmen ihn Ermittler fest.

Durch intensive Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) und der Kriminalpolizei Ludwigshafen konnten zwei weitere 18-Jährige identifiziert werden, die den 20-Jährigen bei seinen Taten unterstützt haben sollen. Am 11. August durchsuchten Polizisten die Wohnung des Hauptverdächtigen und seiner Mittäter und sicherten umfangreiche Beweismittel.

Am 12. August 2026 führte ein Haftrichter die Vernehmung durch. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ er einen Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des gewerbsmäßigen Bandenbetrugs. Der 20-Jährige wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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