Ein Senior aus Biberach ist Opfer eines raffinierten Telefonbetrugs geworden. Ein Unbekannter, der sich als Chefarzt einer Biberacher Klinik ausgab, täuschte dem Mann vor, dass seine Tochter im Krankenhaus liegen würde und an Darmkrebs im Endstadium erkrankt sei.
Gegen 17 Uhr rief der Betrüger an und forderte den Senior auf, einen hohen Geldbetrag für ein teures Schweizer Medikament zu bezahlen. Als Alternative bot der Anrufer an, die Zahlung durch die Übergabe von Goldmünzen zu regeln. Der Senior ging auf diesen Vorschlag ein. Gegen 17.15 Uhr übergab er an seiner Wohnanschrift mehrere Goldmünzen im Wert von mehreren zehntausend Euro an einen unbekannten Abholer. Dieser nahm die Münzen an sich und verschwand zu Fuß.
Erst später kamen dem Senior Zweifel auf. Er verständigte seine Tochter, die den Betrug erkannte und Anzeige erstattete. Die Kriminalpolizei Biberach hat die Ermittlungen aufgenommen.
Der gesuchte Abholer wird wie folgt beschrieben: etwa 40 bis 45 Jahre alt, Nichtdeutscher (möglicherweise Osteuropäer), circa 160 bis 165 Zentimeter groß mit kräftiger Statur. Er hatte ein rundliches Gesicht, dunkle große Augen und eine Glatze mit dunklen Haaren am Hinterkopf. Zum Zeitpunkt der Tat trug er ein kurzärmeliges Hemd mit blauem Muster. Der Unbekannte war im Bereich der Nickeleshalde unterwegs.
Die Polizei bittet um Hinweise zum Abholer unter der Telefonnummer 07351/447-0.
Warnung vor Telefonbetrug: Die Polizei weist darauf hin, dass sie niemals am Telefon um Bargeld oder wertvolle Gegenstände bitten wird. Sie empfiehlt: Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, legen Sie den Hörer auf, werden Sie misstrauisch bei Geldfordernungen, wählen Sie selbst die 110 und benutzen Sie nicht die Rückruftaste. Sprechen Sie nicht über persönliche und finanzielle Verhältnisse am Telefon. Erwägen Sie, sich aus öffentlichen Telefonverzeichnissen streichen zu lassen oder nur mit abgekürztem Vornamen eintragen zu lassen. Beraten Sie sich mit vertrauenswürdigen Personen und geben Sie diese Tipps in Ihrem Familien- und Freundeskreis weiter.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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