Trickbetrug in Neu-Listernohl: Falsche Handwerker stehlen Schmuck

(Symbolbild)

In Neu-Listernohl ist am Montag, 26. Oktober, eine Frau Opfer von Trickbetrug an der Haustür geworden. Gegen 15.45 Uhr klingelten zwei unbekannte Männer und gaben vor, die Heizung überprüfen zu wollen. In der Wohnung bemerkte die Frau, dass einer der Männer ihre Schränke durchsuchte und Schmuckstücke mitnahm. Als sie ihn darauf ansprach, schubste er sie und verließ die Wohnung zusammen mit seinem Begleiter. Die Frau blieb unverletzt.

Der erste Mann wird beschrieben als etwa 175 Zentimeter groß, circa 45 Jahre alt mit kurzen schwarzen Haaren. Er trug eine rote Warnweste mit Schriftzug und einen schwarzen Pullover. Der zweite Mann war rund 190 Zentimeter groß, vermutlich Ende 20, mit dunkelblondem Haar. Er hatte einen grauen Pullover und eine graue Arbeitshose an.

So machen Sie es Trickbetrügern schwer

Die Polizei gibt folgende Tipps zum Schutz vor Haustür-Betrügern: Lassen Sie Unbekannte unter keinem Vorwand in Ihre Wohnung — auch nicht bei angeblichen Notfällen, Bitten um ein Glas Wasser oder vermeintlichen Handwerker-Einsätzen. Verlangen Sie von Amtspersonen oder Handwerkern grundsätzlich den Dienst- oder Firmenausweis. Im Zweifel rufen Sie selbst bei der Behörde oder dem Unternehmen an — nutzen Sie dafür aber niemals die Telefonnummern, die die Person an der Tür nennt. Lassen Sie sich nicht durch Hektik, angebliche Schadensfälle wie Rohrbrüche oder gespielte Aufregung unter Druck setzen. Echte Handwerker werden von der Hausverwaltung meist vorher angekündigt. Für den Fall eines Diebstahls kann ein Wertgegenstandsverzeichnis bei Fahndung und Versicherung hilfreich sein. Eine kostenlose Vorlage finden Sie unter https://www.k-einbruch.de/medienangebot/detail/107-wertgegenstandsliste/

Die Polizei bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 02761 9269-0.


Wie viele dieser Fälle aufgeklärt werden

Von 592 Betrugsfällen im Landkreis Olpe konnte die Polizei 2025 345 aufklären, das sind 58,3 Prozent. Damit steht unser Kreis fast genauso wie das Land, wo 59,1 Prozent der Fälle aufgeklärt wurden. Bundesweit waren es 62,6 Prozent.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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