US-Präsident Donald Trump hat eine massive Verschärfung der Wirtschaftssanktionen gegen den Iran angekündigt. Über seinen Kurznachrichtendienst Truth Social kündigte er eine „vernichtende wirtschaftliche Operation“ gegen Teheran an, die aus einem „Wirtschaftskrieg und einer Isolation in bisher unbekanntem Ausmaß“ bestehen soll. Trump bezeichnete diese geplanten Maßnahmen als „wirtschaftlichen D-Day“.
Mit deutlichen Worten warnte der US-Präsident auch Drittländer vor jeglicher Unterstützung des Iran. Jedes Land, das dem iranischen Regime eine Art von Hilfe zuteilwerden lasse, müsse mit Konsequenzen rechnen. Konkret betonte Trump, dass Staaten, die ihren Finanzinstituten, Unternehmen, Flughäfen oder staatlichen Einrichtungen erlauben, dem Iran „eine Lebensader zu bieten“, selbst mit „enormen wirtschaftlichen Folgen“ konfrontiert würden.
Trump forderte die sofortige Beendigung spezifischer Aktivitäten, die dem Iran zugute kommen könnten. Dazu zählt er Ölschmuggel, Swap-Linien zwischen Zentralbanken, Geldtransfers, Tätigkeit von Wechselstuben, die Registrierung von Schiffen unter iranischer Flagge sowie die Nutzung von Tarnfirmen.
Die neuerliche Drohung reiht sich in eine Serie von Angriffen Trumps gegen Teheran ein, die in den vergangenen Monaten regelmäßig erfolgten. Hintergrund bleibt der seit Ende Februar andauernde Konflikt, für den derzeit kein Lösungsansatz in Sicht ist.
Autor: dts Nachrichtenagentur