US-Präsident Donald Trump muss in einem Verleumdungsprozess gegen die BBC unter Eid aussagen. Ein Bundesrichter hat festgelegt, dass Trump bis zum 11. Dezember für eine Aussage zur Verfügung stehen muss. Kommt der Präsident dieser Aufforderung nicht nach, drohen ihm Sanktionen, die bis zur Abweisung seiner Klage reichen könnten.
Trump sollte ursprünglich am vergangenen Freitag aussagen, doch seine Anwälte teilten der Gegenseite mit, dass er aufgrund anderer „nationalen Angelegenheiten“ nicht verfügbar sei. Am geplanten Aussagetermin hielt Trump eine Rede in Georgia und besuchte anschließend sein Resort Mar-a-Lago in Florida. Die BBC forderte daraufhin den Richter auf, Trump zu einer verbindlichen Terminbestätigung zu bewegen.
Trumps Klage gegen den Sender, eingereicht im Dezember, bezieht sich auf ein Video mit Teilen einer Rede von ihm vom 6. Januar 2021. Trump wirft der BBC vor, seine Äußerungen in diesem Video falsch dargestellt zu haben. Die BBC entschuldigte sich im November 2025 für die Bearbeitung des Clips, bestritt aber, dass dies eine rechtliche Grundlage für eine Verleumdungsklage darstellt.
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Autor: dts Nachrichtenagentur