US-Präsident Donald Trump hat seinen Auftritt bei der UN-Generaldebatte in New York am Dienstag vorrangig für Wahlkampfauftritte vor den anstehenden Zwischenwahlen im November genutzt.
Vor der UN-Generalversammlung pries Trump die wirtschaftliche und sicherheitspolitische Lage der USA in den höchsten Tönen. Die Vereinigten Staaten stünden besser da als je zuvor, betonte er, und die Zukunft sei „sehr vielversprechend“. Der Präsident verwies auf gesunkene Kriminalitäts- und Arbeitslosenraten und erklärte, dass die USA nunmehr die „sicherste Grenze in ihrer Geschichte“ hätten.
Auch beim Thema Iran setzte Trump auf große Ankündigungen. Er prognostizierte, dass die USA nach den Zwischenwahlen eine Einigung mit dem Iran erzielen würden, um den Krieg zu beenden. Trump deutete an, vor einer „großen Entscheidung“ zu stehen, und stellte provokativ die Frage, ob er „einen Deal mit dem Iran machen oder die Islamische Republik schnell vernichten“ solle.
Dies ist nicht das erste Mal, dass Trump solche Zusicherungen macht. In der Vergangenheit hatte der US-Präsident immer wieder angekündigt, kurz vor einem Friedensabkommen mit dem Iran zu stehen.
Innenpolitisch befindet sich Trump unter erheblichem Druck. Nachdem die USA und Israel den Iran angegriffen hatten und sich daraufhin die Lage in der Region verschärfte, sind vor allem die Energiepreise deutlich gestiegen. Dies dürfte Trumps Motivlage für die kraftvollen Statements bei der UN erklären.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.
Autor: dts Nachrichtenagentur