US-Präsident Donald Trump hat die Verantwortung für die Wahlverluste der Republikaner bei den Zwischenwahlen kategorisch abgelehnt. „Ich stand nicht auf dem Wahlzettel – und wäre ich darauf gestanden, hätten wir mit einem Erdrutschsieg gewonnen“, schrieb Trump in der Nacht auf seiner Plattform „Truth Social“.
Unmittelbar zuvor hatte Trump seinen früheren Lieblingssender Fox News angegriffen. Dessen Einschaltquoten seien angeblich um fast ein Drittel gesunken, weil der Sender zu viel über die „gestörten Demokraten“ berichte. Im Gegensatz dazu verwies Trump auf seine eigenen Zahlen, die nach seiner Aussage „besser als jemals zuvor“ seien.
Die Realität der Wahlnacht sieht jedoch deutlich anders aus: Nach übereinstimmenden Prognosen von US-Medien haben die Demokraten die Mehrheit im Repräsentantenhaus bereits sicher zurückerobert. Auch im Senat deutet sich ein Sieg des blauen Lagers an. Die Demokraten konnten in mehreren traditionell republikanischen Hochburgen Sitze gewinnen, darunter in North Carolina und South Carolina. Besonders bemerkenswert: Das Gouverneursamt in Georgia, das seit Jahrzehnten von Republikanern kontrolliert wurde, ging an die Demokraten.
Im Swing-State Pennsylvania, einem klassischen Schlachtfeld der US-Politik, übernahmen die Demokraten ebenfalls mehrere Sitze im Repräsentantenhaus von den Republikanern – darunter in mindestens drei besonders hart umkämpften Wahlkreisen.
Die Zwischenwahlen 2026 werden als wichtige Zwischenbilanz der zweiten Präsidentschaft Donald Trumps betrachtet. Viele US-Wähler äußerten zuletzt Unzufriedenheit, insbesondere wegen steigender Energiepreise.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.
Autor: dts Nachrichtenagentur