Im Fall des Schusswaffeneinsatzes der Polizei in Tuttlingen am 8. Oktober 2026 liegen nun weitere Ermittlungsergebnisse vor. Die Obduktion des Verstorbenen wurde am 9. Oktober 2026 durchgeführt.
Nach aktuellem Stand erlitt der Mann drei Schusstreffer im Bereich des Oberkörpers sowie einen leichten Streifschuss am Arm. Das schriftliche Obduktionsgutachten liegt noch nicht vor, weshalb diese Erkenntnisse noch nicht endgültig gesichert sind.
Die Waffe, die der Verstorbene mit sich führte, war keine echte Schusswaffe. Es handelt sich um eine sogenannte Knall- beziehungsweise Zündplättchenpistole – nachempfunden einer Originalwaffe des Herstellers SIG Sauer, Modell P225/P226, Kaliber 9 Millimeter. Dadurch erweckte sie den Anschein einer echten Schusswaffe. Nach bisherigem Ermittlungsstand gab es zum Zeitpunkt des Polizeieinsatzes keine Hinweise darauf, dass es sich nur um eine Knallpistole handelte.
Warum sich der Mann mit dieser Waffe im Rathaus aufhielt, ist bislang ungeklärt. Auch die genaue Anzahl der abgegebenen Schüsse und die Frage, ob der Verstorbene selbst Schüsse abgegeben hat, sind noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Das schriftliche Gutachten zur Waffe liegt ebenfalls noch nicht vor.
Der Leichnam wurde nach Abschluss der Obduktion zur Bestattung freigegeben.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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