Die Polizei Rhein-Erft-Kreis hat in den vergangenen sieben Wochen einen deutlichen Anstieg bei Diebstählen aus und an Fahrzeugen festgestellt. Im September und Oktober wurden kreisweit insgesamt über 380 solcher Delikte – sowohl vollendete Straftaten als auch Versuche – angezeigt. Daraufhin ordnete Landrat und Behördenleiter Frank Rock eine strategische Fahndung an, ein Instrument, das der Polizei Personen- und Fahrzeugkontrollen in definierten Bereichen ohne konkreten Anfangsverdacht erlaubt.
Mit einem kreisweiten Schwerpunkteinsatz zwischen Freitag, dem 30. Oktober, 19 Uhr und Samstag, dem 31. Oktober, 3 Uhr führte die Polizei Rhein-Erft-Kreis die strategische Fahndung durch. Uniformierte und zivile Kräfte kontrollierten dabei mehr als einhundert Fahrzeuge und Personen.
Die Polizei erhofft sich von der Aktion neue Ermittlungsansätze und Hinweise. Besonders wertvoll sind den Beamtinnen und Beamten Angaben von Zeugen, die verdächtige Beobachtungen zu den Tatzeiten machen. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei der Polizei Rhein-Erft-Kreis unter der Telefonnummer 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis[at]polizei.nrw.de entgegen.
So machen Sie es Autoknackern schwer
Die Polizei rät dringend dazu, keine Gegenstände offen sichtbar in Fahrzeugen liegen zu lassen. Wertvolle Dinge sollten beim Parken und Verlassen des Autos mitgenommen werden – Fahrzeuge sind keine Tresore. Täter verschaffen sich vor einem Aufbruch oder dem Einschlagen einer Scheibe in der Regel erst einen Überblick über die mögliche Beute.
Bei verdächtigen Beobachtungen sollten Sie umgehend die Polizei unter der Notrufnummer 110 alarmieren. Die Polizistinnen und Polizisten werden dann die erforderlichen Maßnahmen einleiten und den Hinweisen nachgehen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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