Ulm: 68-Jährige fällt auf Telefon-Betrüger herein und verliert Tausende Euro

(Symbolbild)

Eine 68-Jährige ist am Montag in Ulm auf einen Betrüger hereingefallen, der sich als Mitarbeiter eines Softwareunternehmens ausgegeben hat. Der Unbekannte verschaffte sich durch geschickte Gesprächsführung Zugriff auf ihr Onlinebanking und verursachte einen Schaden im hohen vierstelligen Bereich.

Auslöser war eine Fehlermeldung, die auf dem Computer der Frau am Montagabend auftauchte. Ein Fenster öffnete sich und forderte sie auf, eine Telefonnummer des vermeintlichen Störungsdienstes anzurufen. Die 68-Jährige folgte der Aufforderung. Der Mann am anderen Ende der Leitung gab sich als Softwaremitarbeiter aus. Im Gespräch gelang es ihm, die Seniorin dazu zu bringen, persönliche Daten ihres Onlinebanking-Zugangs preiszugeben. Mit diesen Informationen erlangte der Betrüger einen Fernzugriff auf ihren Rechner und führte mehrere Überweisungen durch.

Die Polizei ermittelt noch, ob der Unbekannte auch Schadsoftware auf dem Computer der Frau installiert hat. Das Polizeirevier Ulm-West führt die Ermittlungen.


Betrugsfälle in Ulm: der Vergleich mit Land und Bund

In Ulm zählte die Polizei 2025 2.084 Betrugsfälle, das sind 1.605 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unsere Stadt deutlich schlechter als im restlichen Bundesland, wo 661 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 770.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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