Der Ulmer Schwörmontag ist trotz mehrerer Einsätze in der Nacht weitestgehend friedlich verlaufen. Die Polizei registrierte insgesamt 21 Straftaten – elf weniger als im Vorjahr. Mit dem Veranstaltungsverlauf war die Polizei größtenteils zufrieden; das Sicherheitskonzept ging auf.
Bereits beim Nabada am Nachmittag gab es erste Probleme. Trotz des sehr hohen Besucheraufkommens bei schönem Sommerwetter kam es gegen 18.15 Uhr zu Streitigkeiten mehrerer Personen an der Bootsanlegestelle in der Donaustraße. Ein 22-Jähriger verpasste einem 20-Jährigen eine Kopfnuss. Der Verletzte musste vom Rettungsdienst behandelt werden.
Ab etwa 19.30 Uhr häuften sich die Einsätze in der Innenstadt. Durch das konsequente Einschreiten der Polizistinnen und Polizisten konnten die Auseinandersetzungen rasch beendet werden. In vielen Fällen waren die Beteiligten deutlich alkoholisiert.
Nach vorangegangenen Streitigkeiten gegen 20 Uhr in der Hirschstraße zwischen mehreren Personen versuchten ein 30-Jähriger und ein 20-Jähriger, den Streit zu schlichten. Am Ende gerieten die beiden Schlichter aneinander und schlugen sich gegenseitig ins Gesicht.
Ein besonders schwerer Vorfall ereignete sich gegen 21.50 Uhr in der Walfischgasse. Ein Sprinter hielt an, vier unbekannte Männer stiegen aus und gingen sofort auf drei junge Männer im Alter von 16, 17 und 18 Jahren los. Sie besprühten ihre Opfer mit Pfefferspray, schlugen sie mit einem Schlagstock und mit Fäusten. Danach flüchteten die Angreifer. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0731/188-3312 zu melden.
Die Polizei ermittelt wegen 14 Körperverletzungen, drei Widerstandshandlungen, zwei Diebstählen und zwei sexuellen Belästigungen.
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