Die Entscheidung ist gefallen: CDU und CSU werden die Präsidentin des Bayerischen Landtags, Ilse Aigner (CSU), als gemeinsame Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin nominieren. Dies berichten mehrere Medien übereinstimmend.
Die Bundesversammlung soll am 30. Januar über die Nachfolge von Frank-Walter Steinmeier entscheiden. Das Gremium setzt sich aus allen Bundestagsabgeordneten und der gleichen Anzahl von Mitgliedern zusammen, die von den Volksvertretungen der Länder gewählt werden. Jedes Mitglied der Bundesversammlung kann Wahlvorschläge schriftlich bei der Präsidentin des Bundestages, Julia Klöckner (CDU), einreichen. Die Union wird bei der Bundesversammlung die meisten Mitglieder stellen und könnte beispielsweise zusammen mit der SPD eine Mehrheit bilden.
Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder hatte bereits im April Aigner ins Spiel gebracht. Die 65-Jährige galt zuvor als mögliche innerparteiliche Konkurrentin für Söder im Vorfeld der Landtagswahl 2028. Aigner bringt umfangreiche Erfahrung in Regierungsämtern mit: Von Oktober 2008 bis September 2013 war sie Bundeslandwirtschaftsministerin. Von 2013 bis 2018 amtierte sie in Bayern als Landeswirtschaftsministerin sowie stellvertretende Ministerpräsidentin. Danach fungierte sie als Landesverkehrsministerin, bevor sie am 5. November 2018 zur Landtagspräsidentin gewählt wurde.
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Autor: dts Nachrichtenagentur