Urkundenfälschung in Kehl: Schnelle Verurteilung nach Kontrolle im Nahverkehrszug

(Symbolbild)

Am 20. August kontrollierten Beamte der Bundespolizei einen 40-jährigen türkischen Staatsangehörigen in einem grenzüberschreitenden Nahverkehrszug in Kehl. Der Mann wies sich mit einer bulgarischen Identitätskarte aus – doch eine genaue Überprüfung offenbarte: Das Dokument war eine Totalfälschung.

Bei der Durchsuchung seiner Sachen fanden die Beamten ein weiteres totalgefälschtes Dokument – einen bulgarischen Führerschein. Daneben stellten die Ermittler die echten Papiere des Mannes sicher: türkische Identitätskarte und türkischer Reisepass. Was fehlte, waren Dokumente, die ihm eine Einreise und einen Aufenthalt in Deutschland erlaubt hätten.

Weil der Fall klar gelagert war und der Mann keinen festen Wohnsitz in Deutschland hatte, beantragte die Staatsanwaltschaft Offenburg ein beschleunigtes Verfahren beim Amtsgericht Offenburg. Dieses Verfahren ermöglicht schnelle Urteile bei einfachen Sachverhalten und klarer Beweislage, wenn der Beschuldigte nicht im Bundesgebiet gemeldet ist.

Am 21. August verurteilte das Amtsgericht Offenburg den Mann wegen versuchter unerlaubter Einreise, Urkundenfälschung und Verschaffen von falschen amtlichen Ausweisen zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen. Anschließend wurde er nach Frankreich zurückgewiesen.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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