Bei einem Brand am ehemaligen Leipziger Bahnhof in Dresden ist am Montag eine 200 Meter lange Lagerhalle in Mitleidenschaft gezogen worden. Das Feuer war gegen 10:32 Uhr auf einer Vegetationsfläche von etwa zehn mal zehn Metern ausgebrochen und hatte sich über ein Vordach auf die angrenzende Halle ausgebreitet.
Bereits auf der Anfahrt zur Leipziger Straße in der Leipziger Vorstadt war eine starke Rauchentwicklung sowie deutlicher Brandgeruch wahrnehmbar. Nach der Lageerkundung stellten die Einsatzkräfte fest, dass sich der Brandrauch bereits zu rund zwei Dritteln in der Lagerhalle ausgebreitet hatte, die zur Lagerung unterschiedlicher Waren und Gegenstände genutzt wird.
Mehrere Trupps unter Atemschutz bekämpften das Feuer mit zwei Strahlrohren im Innen- und Außenangriff. Zur Sicherstellung einer stabilen Wasserversorgung wurde ein Tanklöschfahrzeug der Stadtteilfeuerwehr Klotzsche nachalarmiert. Eine weitere Ausbreitung des Brandes innerhalb des Gebäudes konnte verhindert werden.
Zur Entrauchung der Halle kam das Löschunterstützungsfahrzeug der Feuer- und Rettungswache Striesen zum Einsatz. Der ferngesteuerte Löschroboter auf einem Raupenfahrwerk kann Rauchgase mit einer Leistung von bis zu 90.000 Kubikmetern pro Stunde aus Gebäuden verdrängen und verbessert dadurch die Sicht- und Arbeitsbedingungen für die Einsatzkräfte deutlich.
Verletzt wurde niemand. Die Einsatzmaßnahmen sind inzwischen weitestgehend abgeschlossen. Rund 35 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Übigau und Striesen, der Stadtteilfeuerwehr Klotzsche sowie des B-Dienstes waren im Einsatz. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.