Eine wilde Verfolgungsjagd über mehrere Grenzen endete am Montag in einem Flammeninferno auf der K6582 zwischen Jestetten und Altenburg. Ein 27-jähriger portugiesischer Staatsbürger floh vor Zoll-Kontrollen, durchquerte die Schweiz und geriet schließlich in Brand – der Skoda brannte trotz schnellem Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr vollständig aus.
Die Flucht begann gegen 20:30 Uhr in Konstanz. Etwa 40 Minuten später stellten Zollbeamte das Fahrzeug am Grenzübergang Bietingen (Deutschland) / Thayngen (Schweiz) erneut fest. Der Fahrer missachtete die Anhaltezeichen und setzte sich ab – nun in die Schweiz hinein. Zahlreiche Schweizer Einsatzkräfte verfolgten den flüchtigen Wagen durch Schweizer Hoheitsgebiet.
Während der rasanten Verfolgung verlor der Skoda Reifenteile. Diese beschädigten mehrere unbeteiligte Autos im Verkehr. Der Fahrer setzte seine Flucht fort, überquerte den Grenzübergang Rheinau (Schweiz) / Jestetten (Deutschland) und fuhr auf der beschädigten Felge weiter nach Deutschland.
Zwischen Altenburg und Jestetten geriet das Auto dann plötzlich in Brand. Der genaue Grund für das Feuer ist noch nicht geklärt. Der 27-Jährige stieg aus und versuchte, zu Fuß zu fliehen. Mitarbeitende des Schweizer Bundesamtes für Zoll und Grenzsicherheit, die vor Ort waren, nahmen ihn vorläufig fest. Anschließend wurde er an deutsche Polizeikräfte übergeben.
Der Mann ist in der Schweiz wohnhaft und nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Gegen ihn werden nun mehrere Strafverfahren eingeleitet. Der 27-Jährige blieb bei dem Brand unverletzt.
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