Verkehrsunfälle und Drogenfahrten: Polizeibilanz aus Bitterfeld-Wolfen und Aken

(Symbolbild)

In Bitterfeld-Wolfen und den umliegenden Gemeinden hat die Polizei in den vergangenen Tagen mehrere Verkehrsunfälle und Verstöße dokumentiert. Ein 59-Jähriger erfasste am 12. Oktober gegen 17.30 Uhr mit seinem Ford einen 32-jährigen Radfahrer, als er aus einem Grundstück in der Krondorfer Straße fuhr. Der Radfahrer blieb unverletzt; am Fahrrad entstand Sachschaden von etwa 500 Euro.

Am 13. Oktober gegen 4 Uhr prallte eine 22-Jährige mit ihrem VW zwischen Edderitz und Piethen mit einem Reh zusammen, das plötzlich die Straße überquerte. Das verletzte Tier musste von den Polizisten mit der Dienstwaffe von seinen Leiden erlöst werden. Der Wagen nahm Schaden in Höhe von annähernd 500 Euro.

Ebenfalls am 13. Oktober stoppte eine Polizeistreife gegen 10 Uhr im Mennewitzer Weg in Aken einen Opel wegen einer abgelaufenen Prüfplakette. Bei der Kontrolle gab der 41-jährige Fahrer zu, vor der Fahrt Betäubungsmittel konsumiert zu haben. Ein Drogentest fiel positiv aus; dem Mann wurde Blut entnommen. Er muss jetzt mit einer Geldbuße rechnen.

In Bitterfeld-Wolfen fiel einer Streife gegen 2 Uhr ein 27-Jähriger auf einem E-Scooter auf, der einen Joint in der Hand hielt. Als die Beamten den Mann stoppten, stellten sie fest, dass das Versicherungskennzeichen fehlte. Der 27-Jährige gab an, den Roller gerade geschenkt bekommen zu haben und sich in den nächsten Tagen um eine Versicherung kümmern zu wollen. Die Beamten untersagten die Weiterfahrt, zumal auch ein Drogentest positiv ausfiel. Ihm wurde Blut entnommen.

In Zerbst fassten Polizeibeamte am 12. Oktober gegen 12 Uhr einen Ladendieb. Der Mann hatte in einem Baumarkt in der Coswiger Straße eine Spraydose und Lösungsmittel im Wert von etwa 20 Euro entwendet und wollte mit dem Fahrrad fliehen. Das konnte verhindert werden. Bei der Durchsuchung seines Rucksacks fanden die Beamten ein dolchartiges Messer, das sichergestellt wurde. Gegen den 32-Jährigen wird ermittelt.

Ein 58-Jähriger aus dem Raum Bitterfeld-Wolfen wurde Opfer eines Betrugsfalls. Im September war er auf einer Verkaufsplattform im Internet auf ein Inserat für einen Aufenthaltscontainer aufmerksam geworden. Nach der Kontaktaufnahme mit dem vermeintlichen Verkäufer zahlte er 3.200 Euro im Voraus. Der Container wurde nicht geliefert, und der Kontakt zum Anbieter brach ab. Am 13. Oktober erstattete der Mann Strafanzeige. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang: Bei Käufen über Onlinemärkte sollten Käufer besonders vorsichtig sein, sichere Zahlungsmethoden nutzen und auf Vorkasse verzichten.

Am 13. Oktober verschafften sich Unbekannte unberechtigt Zugang zum Kundenkonto eines Mannes aus dem Raum Zörbig bei einem Onlinehändler. Sie bestellten mehrere Geschenkgutscheine im Gesamtwert von 200 Euro. Die genauen Umstände sind noch unklar und Gegenstand weiterer Ermittlungen. Die Polizei empfiehlt in solchen Fällen, das Passwort sofort zu ändern, hinterlegte Zahlungsdaten und Bestellungen zu überprüfen und bei Schaden Anzeige zu erstatten.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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